FrauenlesbenqueertranstudentInnen

An der Freien Universität entscheidet sich im Moment nicht nur ob die Uni bald in den Reigen der Elite-Unis aufgenommen wird, was ich sehr begrüßen würde; man ist ja bekanntlich der Elite nur feindlich gesinnt, wenn man selber nicht dazugehört. Zeitgleich zu diesem Großereignis findet aber auch die Wahl zum Studentenparlament (Stupa) statt. Der dazugehörige Wahlkampf lässt natürlich nicht auf sich warten…

Angenommen die Recycling-Methoden wären nicht so ausgereift, wie sie es jetzt sind, gäbe es einen guten Grund die Stupawahl zu boykottieren. Wenn weiterhin für jeden gedruckten Flyer Bäume sterben müssten, würde ich, als Freund der politischen Relevanz, nicht an diesem Baummord beteiligt sein wollen. Die Abermillionen Flugzettel, die täglich an den Mann und die Fr…pardon…frauenlesbentransgender gebracht werden, sind teilweise von so schmerzhafter Beutungslosigkeit, dass sie tatsächlich nicht das Papier wert sind auf dem sie gedruckt werden.

Während ich also noch sehr unentschlossen bin, ob und was ich wähle, buhlen x Fachschaften, politische Gruppen und ebensoviele weirdos um die Gunst der rund 35.000 (freien) Berliner Studenten. Ein friedliches Essen in der Mensa beispielsweise wird verunmöglicht durch Armeen von Wahlkämpfern, die trotz des ausdrücklichen Flugzettelverbots, die Speisenden mit Wahlwerbung bombardieren. Was einige nicht verstehen ist, dass das Verbot hygienische Gründe hat. Wenn man schon dagegen verstößt, könnte man den Wählern wenigstens das Gefühl geben, dass sowohl bei Flyer und Verteiler hygenische Unbedenklichkeit besteht. Eine Dienstleistung, die viele Stuparlamentarier in spe zu überfordern scheint…

FFLL

Eine Gruppe, die mit pinken Pappflyern auf sich aufmerksam macht, hat es mir besonders angetan. Der Verein nennt sich “Feministische Frauenlesbenliste” - was ist mit den Transgendern?! - und ist auf Liste 16 zu finden. Das feministische Flugblatt führt auf der vorderen Seite das Motto “Girls kick ass!”, was symphatisch anmutet bis man das Teil umdreht und sich die Selbstdarstellung zu Gemüte führt. Ich hatte bei dem Namen schon schlimmes erwartet aber was ich da geboten bekam, war schlimmer als alles bisher…

Die FFLL, wie ich sie der Kompaktheit halber mal nennen möchte, stellen fest, dass “strukturelle Machtverhältnisse mit ihren offensichtlichen wie subtilen Ausschlussmechanismen” die “politische und kulturelle Partizipation” erschweren. Ja, die Politik ist ein hartes Geschäft, da spricht die FFLL einigen Hobbypolitikern der Uni sicher aus der Seele. Was hier so universell klingt, gilt natürlich nicht für Männer, vor allem nicht für weiße Männer, die bleichen Missgeburten der Schöpfung. Nein, die “besondere Form der Diskriminierung und Unterdrückung” bekommen vorwiegend “nicht-weiße” und sogenannte “frauenlesbentransgender” zu spüren. Ja, sie lesen richtig, Frauen, Lesben und Transgender sind in der Fantasie der FFLL ein und diesselben amorphen Wesen. Ein ganz wunderbares Beispiel für den normativen Sprachfaschismus, den sich vor allem linke Geschlechtsmörder auf die feministischen Fahnen geschrieben haben.

Aufstiegschancen der frauenlesbentransgender werden durch so schlimme Sachen, wie “männerbündische Strukturen” (befreundete Männer) , “informelle geschlechterstrukturierte Hierarchien” (der Professor ist ein Mann) und “weiße Dominanz” (böses Mitteleuropa) verunmöglicht. Die eigenen Verbohrtheit wird selbstverständlich nicht reflektiert. Nicht nur Aufstieg und Partizipation sind Opfer der mordenden Männer, sondern auch die “feministische Wissenschaft” und “Forschung”. Gott sei Dank, kann man da nur sagen, ideologische Durchknaller gibt es an der FU wirklich genug, da brauch es nicht auch noch ein postmodernes Hetzseminar mehr.

Und weil sowieso alles total schrecklich ist, setzt sich die FFLL unter anderem für folgendes ein:

Für mehr “bezahlte Forschungs- und Lehraufträge für frauenlesbentransgender” und “feministische & queere Inhalte in der Lehre”. Soweit so schlecht aber der Hammer kommt erst noch… Als würden sie sich durch solche Flyer nicht schon genügend isolieren, fordern sie auch noch “frauenlesbentransgender & nicht-weiße*antirasstische frauenlesbentransgender-Räume an der Uni”. Nachdem man 10 Minuten gebraucht hat um den Buchstabensalat - oder Buchstabenmüll - zu dechiffrieren, ist man fast bereit ihnen in punkto seperate Räume zuzustimmen. Die erwähnten “nicht-weißen” können einen von Herzen leid tun: von beiden politischen Seiten wollen die Rassisten ihnen an den Kragen. Die einen um sie zu erwürgen, die anderen um sie zu umarmen. Was schlimmer ist, wage ich nicht zu beurteilen. Nach 50 Zeilen Sprachabstrafung dann die finale Forderung: Eine eindeutige “Absage and Heteronormativität” und “unkritisches Weißsein”. Eine Informationen darüber, wie genau kritisches Weißsein aussieht - Selbstbezichtigung? Umoperation? Selbstmord? - bleiben die frauenlesbentransgender dem Leser Gott sei dank schuldig.

Obwohl ich nun immernoch nicht weiß, wen und ob ich wählen gehe, weiß ich zumindest genau wen ich ganz bestimmt nicht wählen werde. Mit schielendem Blick auf den baldigen Elitestatus tendiere ich im Moment zu der Hochschulgruppe der PARTEI, die mit der sympathischen Forderung aufwarten, die Mauer wiederaufzubauen um sich im Elitewettbewerb gegen die Humboldt Uni durchzusetzen. Von dem Pragmatismus kann sich nicht nur die “Feministische Frauenlesbenliste” noch eine Scheibe abschneiden…

Comments (70) to “FrauenlesbenqueertranstudentInnen”

  1. Volldepp!

  2. Die Beleidigung müssten Sie mindestens begründen, sonst bin ich gezwungen das Kompliment zurückzugeben.

  3. Die Forderung nach seperaten Räumen ist ganz reizend - irgendwie find ich es bezeichnend, dass unter dem Label der Emanzipation ähnliche Strategien wie im politischen Islam verfolgt werden: Segregation nach Geschlecht als Feminismus verkaufen. Genauso könnte man Ghettos für Juden als Schutz gegen Antisemitismus einfordern. Diskriminierende Strukturen, sofern vorhanden, werden so sicher nicht beseitigt.

  4. @ unkultur:
    Wo ist, strukturell gesehen, der Unterschied zwischen Israel und einem FrauenLesbenRaum? Beides sind, wenn auch vor dem Hintergrund komplett (!) unterschiedlicher Bedrohungen, Möglichkeiten eines Ausbruchs aus diskriminierenden bis mörderischen Strukturen, und damit legitim, solange es noch Sexismus bzw. Antisemitismus gibt. Der Vergleich mit dem Islam ist nur dämlich, und das weißt du auch.

  5. @ ADL:
    Die Begründung findet sich in jedem Satz deines Eingangspostings.

  6. Ich glaube Ihr Problem ist, dass sie keinen Spaß verstehen aber das möchte ich hier nicht diskutieren. Der Vergleich mit Israel ist nur dämlich, und das wissen Sie auch.

  7. “Genauso könnte man Ghettos für Juden als Schutz gegen Antisemitismus einfordern.”

    Macht doch die Gehirnlos-Szene (siehe Link-Leiste links) jeden Tag: “Heil Israel - dem einzigen Schutzraum gegen Antisemitismus!” ist doch Standard-Spruch heutzutage. Der Inhalt ist der gleiche wie vor 60 Jahren: “Juden raus” aus Deutschland.

  8. Aua! Klopf dir mal an den Kopf, “deLarge”. und beschreibe das Geräusch, würde mich interessieren. Einfach so.

  9. Ich schrieb von Ghettos für Juden und nicht von Israel. Würde ich Israel als Ghetto bezeichnen? Mitnichten.
    Der Vergleich mit dem Islam ist dämlich? In Istanbul plante die Regierungspartei AKP einen Park nur für Frauen einzurichten, mit der Begründung Frauen vor “lüsternen Blicken zu schützen”. Wenngleich aus anderen Motiven, betreiben deutsche Linke eine von der Praxis ähnliche Politik, wenn getrenntgeschlechtliche Räume eingefordert werden – und das halte ich für prinzipiell gefährlich.
    Was bitte soll es bringen, wenn Räume nach Geschlechtern getrennt eingerichtet werden? Wenn strukturelle Zwänge herrschen, dann wäre es Aufgabe der emanzipatorischen Kräfte diese gesamtgesellschaftlich abzuschaffen: Für eine universelle Gleichbehandlung aller einzutreten und nicht vermeintliche Schutzräume einzufordern, bei denen man meint, die Gesellschaft draußen vor der Tür gelassen zu haben. Hier wird eine Nische eingefordert, bei der man sich nicht mehr mit der Realität konfrontieren muss, sondern es sich heimelig einrichtet mit Gleichgesinnten. Und zementiert man damit nicht genau die Identitäten, die man angeblich auflösen möchte?
    Es wäre noch getrennt darüber zu diskutieren, wie viel geschlechtsspezifische Diskriminierung an deutschen Hochschulen in Zeiten von Gender Mainstreaming-Beauftragten herrscht. “männerbündische Strukturen” habe ich bisher noch nicht kennengelernt und c4-Professuren sind vermutlich eh bald Geschichte.

  10. “Wo ist, strukturell gesehen, der Unterschied zwischen Israel und einem FrauenLesbenRaum?”

    Waiting, willst du wirklich die Antwort auf diese Frage wissen? Sie fängt mit A an, und sorgt bei Linksdeutschen deiner Fasson immer wieder für intellektuelle Tiefflüge…

  11. [...] Gegen wahnsinnige Antisexisten zu polemisieren und auch noch aus der Hauptstadt zu schreiben, löst bei manchen Antifabloggern ebenso immergleiche Reaktionen aus. Ehe man es sich versieht ist man der Kollektivblog eines szenebekannten Vergewaltigers und anderswo wird von antifaschistischen Szeneplatzhirschen wild spekuliert, was an der Vermutung dran sein könnte. Ähnlich verhält es sich, wenn man steinzeitlichen Kommunisten ans Bein pinkelt: Obwohl der Kontodrucker die immergleiche, deprimierend niedrige Zahl ausspuckt, sollen 3 verschiedene internationale Geheimdienste einen alimentieren. Mit fanatisierten Deutschrappern zu diskutieren, war teilweise müßig aber die bringen einen nicht so schnell ins Irrenhaus, wie die roten Mullahs und ihre tratschsüchtigen Genossen… [...]

  12. Israel ist in der Ideologie der Antiislamisten (wie z.B. “unkultur”) der “Schutzraum für Juden”, also das Ghetto, in das gefälligst alle Juden einzusperren sind. Natürlich würden Antiislamisten sowas positiv als “Zufluchtsort” oder ähnlichen Käse affirmieren. Worum es geht ist aber die Utopie der totalen Rassen-Segregation, die Leute wie Unkultur oder Alex deLarge antreibt.

  13. @ Anti-Dödel

    Mit dir verhält es sich, wie mit dem ein oder anderen Antifaschisten: Die Vorsilbe Anti- ist nur eine billige Tarnung. Dein Hass auf Juden tarnst du nur mit deiner Liebe für Islamisten…

  14. “Was bitte soll es bringen, wenn Räume nach Geschlechtern getrennt eingerichtet werden? Wenn strukturelle Zwänge herrschen, dann wäre es Aufgabe der emanzipatorischen Kräfte diese gesamtgesellschaftlich abzuschaffen: Für eine universelle Gleichbehandlung aller einzutreten und nicht vermeintliche Schutzräume einzufordern, bei denen man meint, die Gesellschaft draußen vor der Tür gelassen zu haben. Hier wird eine Nische eingefordert, bei der man sich nicht mehr mit der Realität konfrontieren muss, sondern es sich heimelig einrichtet mit Gleichgesinnten. Und zementiert man damit nicht genau die Identitäten, die man angeblich auflösen möchte?”

    Oder auch:
    Was soll es bringen, Staaten eigens für Juden einzurichten? Wenn strukturelle Zwänge herrschen, dann wäre es Aufgabe der emanzipatorischen Kräfte, diese gesamtgesellschaftlich abzuschaffen. Für eine universelle Gleichbehandlung einzutreten und nicht vermeintliche Schutzräume wie Israel zu schaffen usw usw usw …
    Checkst du es jetzt? Du kannst nicht einfach Reformismus, der momentan aufgrund der Ekelhaftigkeiten der Welt geboten ist, gegen den anzustrebenden Zustand nach der Revolution ausspielen. Natürlich ist auf lange Sicht die Auflösung der binär-heterosexuellen Mann/Frau-Matrix angesagt, das ändert aber nichts daran dass im Hier und Jetzt konkret gegen sexistische Übergriffe und Dominanzverhältnisse etwas getan werden muss.

    “Es wäre noch getrennt darüber zu diskutieren, wie viel geschlechtsspezifische Diskriminierung an deutschen Hochschulen in Zeiten von Gender Mainstreaming-Beauftragten herrscht. “männerbündische Strukturen” habe ich bisher noch nicht kennengelernt und c4-Professuren sind vermutlich eh bald Geschichte.”

    Tja, und wie erklärst du dir dann dass nur rund ein Zehntel der Profs weiblich sozialisiert sind? Dagegen unter den Studis ein 50/50-VErhältnis herrscht? Und beim Putzpersonal die Frauen sogar stark überwiegen? Alles schicksalshafte Prädestination?

  15. Wenn Sie sich nicht so sehr auf das strenge Durchhalten Ihrer kleinen Theoreme konzentrieren würden, käme inhaltlich am Ende ein bisschen mehr rum…

    Bsp.:

    rund ein Zehntel der Profs weiblich sozialisiert sind

    Sie wollten eigentlich “Frauen sind” schreiben…?!

    Haben Sie eigentlich zahlen, wieviele nicht-weiße frauenlesbentransgender täglich an der FU Berlin Opfer “direkter [...] sexualisierter Gewalt” (Flyer der FFLL) werden?

    Was Israel betrifft: Sie scheinen nicht verstehen zu wollen, dass der Antisemitismus Menschen täglich das Leben kostet. Sie können mir sicherlich ehrlich beantworten, wo auf der Welt, einer Frau, das Frau-Sein mit dem Leben bezahlt wird. Ich weiß es…

  16. Ohja, Frauen und Juden. Fast das selbe, schon klar. Beide brauchen Schutzräume. Lang lebe das Frauenhaus. Stoppt den Sexismus-Holocaust!

  17. Schau dir mal die Zahlen von Eifersuchtsmorden in Deutschland an. Oder die der Vergewaltigungen. Oder den Feminizid in Teilen Südamerikas, zb Guatemala. Da werden durchaus Frauen als Frauen gekillt

  18. Erstens ist Israel ein Staat und damit eine eigene Gesellschaft und kein Schutzraum und zweitens fällt dein Argument zusammen, wenn man die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden betrachtet - die würden sich nämlich sicherlich darüber freuen, ohne Polizeischutz und der Angst vor gewaltsamen Übergriffen leben zu können.

    Auf meine Argumente wurde nicht eingegangen. Den (Totschlag-)Vorwurf des “Reformismus” habe ich nicht aufgeworfen, sondern sehr konkrete Kritik an der meiner Meinung nach falschen Realpolitik geübt.

  19. gähn …
    bekackte studenten …

  20. “zweitens fällt dein Argument zusammen, wenn man die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden betrachtet - die würden sich nämlich sicherlich darüber freuen, ohne Polizeischutz und der Angst vor gewaltsamen Übergriffen leben zu können.”

    Die allermeisten Feminist_innen würden sich sicher auch freuen, in einer Welt zu leben, in der sie nicht andauernd der Gefahr ausgesetzt sind, an den Arsch gefasst zu werden oder Schlimmeres. Oder bist du ernsthaft so schräg zu glauben, es ginge ihnen um die Einrichtung von geschlechtlich segregierten Streichelzoos als linke Perspektive??

  21. “Erstens ist Israel ein Staat und damit eine eigene Gesellschaft und kein Schutzraum”

    Du widerlicher Antisemit!

  22. “Geschlechtsmörder”? Ist das eure Eindeutschung der AG Gender Killer oder wollt ihr damit einen bestimmten Gedanken ausdrücken?

  23. @classless
    Die Vermutung mit der Eindeutschung ist natürlich richtig, wie Kollege DeLarge anderswo bestätigt hat. Dass die besagte AG wiederum mit diesem Begriff einen bestimmten - oder überhaupt irgendeinen - Gedanken ausdrücken will erscheint aufgrund ihres mythenumrankten Flugblattes gegen “männliche Wissenschaftlichkeit”, “Mackertum” und Orthografie sehr unwahrscheinlich.

  24. “Die Vermutung mit der Eindeutschung ist natürlich richtig, wie Kollege DeLarge anderswo bestätigt hat.”

    Exakt…

  25. “Die allermeisten Feminist_innen würden sich sicher auch freuen, in einer Welt zu leben, in der sie nicht andauernd der Gefahr ausgesetzt sind, an den Arsch gefasst zu werden…”

    Sie meinen wahrscheinlich schon wieder Frauen und sagen was anderes. Das können Sie doch aber nicht ernsthaft mit akuter Bedrohung der körperlichen Unversehrtheit vergleichen, wie im Falle von Juden oder imaginierte Juden in der Diaspora…?!
    Machen wir es praktisch: Was meinen Sie meint die FFLL, wenn sie von “frauenlesbentransgender & nicht-weiße*antirasstische frauenlesbentransgender-Räume an der Uni” sprechen…? Und gibt es dann noch einen Extraraum für lesbische, schwarze Rassistinnnen…?

  26. Das Problem scheint eine grundsätzliche zu sein. Die sogenannten “FeminstInnen” glauben, analog zur marxistischen proletarischen Revolution, auf dialektischem Wege Strukturen zu zerstören. Doch gerade in dem Aufstellen einer Antithesis verlässt man nicht die Denkmuster des Feindbildes. Man versucht sich betont abzugrenzen und glaubt, durch Aufwertung der eigenen Gruppe und der Abwertung der gegnerischen seine eigene Position zu stärken. In diesem Irrtum befindet sich die Linke. Gleichberechtigung beginnt nicht da, wo man für sich Gerechtigkeit einfordert. Gerechtigkeit beginnt da, wo man jedem diese zugesteht. Die Feministinnen haben in der Überbewertung ihres Frauseins das Patriarchat nicht überwunden, nur ein negatives Patriarchat geschaffen. Sie haben den Mann außerhalb von sich bekämpft, anstatt ihn in sich zu besiegen. Der Kampf kurzhaarigen feministischer Flintenweiber sollte sich gegen ihren eigenen inneren Mann, den missionarischen Kampfgedanken, richten, anstatt gegen ihre Umwelt. Es wäre sinnvoller, eine persönliche, menschliche Befreiung zu schaffen anstatt eine kollektive.

    AgapeXI

  27. “In Istanbul plante die Regierungspartei AKP einen Park nur für Frauen einzurichten, mit der Begründung Frauen vor “lüsternen Blicken zu schützen”. Wenngleich aus anderen Motiven, betreiben deutsche Linke eine von der Praxis ähnliche Politik, wenn getrenntgeschlechtliche Räume eingefordert werden”
    es ist ein riesiger unterschied, ob eine regierungspartei (=männlich oder wenigstens männlich dominiert), noch dazu aus ideologisch/religiösen gründen, FÜR frauen etwas entscheidet. oder:ob frauen selber bestimmen, dass sie einen schutzraum wollen, wo sie sich eben mal kurz NICHT mit sexismus rumschlagen müssen und dafür zu ständig sind, den männern (so wie euch..) den sexismus zu erklären!
    du/ihr müsst ja ganz schön angst um eure männerprivilegien haben, wenn dich/euch die forderung (von frauen!) nach einem frauenlesbencafe euch so in rage bringt. bloss keine angst, es gibt immer noch genug männerkneipen in der stadt, wo ihr unter euch sein könnt
    ps.und mit critical whiteness hast du dich noch nicht wirklich auseinandergesetzt oder? sonst würdest du nicht so einen müll schreiben

  28. Auch ich moechte aus den verschiedensten Gruenden mit den meisten Leuten nicht in einen Raum gesperrt werden, aber Sie muessen mir zugestehen, dass nach der Lektuere von Kollege Montanas Schwimmbadphantasie getrennte Nassbereiche durchaus wieder verlockend erscheinen.

  29. @ r:
    “es ist ein riesiger unterschied, ob rababarrababer”

    geschenkt. Die von Dir unterstellte oder tatsächliche ideologische Selbstzurichtung von Frauen in sog. “linken” “Zusammenhängen” kennt der Islamist (und die Islamistin) genauso. Nachzulesen nicht nur im von Kollege Nigma an anderer Stelle verlinkten Interview mit jemandem aus der Ahmadiyya Ecke. Dessen Frau will auch gerne selber in einem getrennten Frauenraum essen.

  30. “und mit critical whiteness hast du dich noch nicht wirklich auseinandergesetzt oder?”

    Ihnen wir aufgefallen sein, dass der ganze Text nicht vor Ernsthaftigkeit strotzt. Auch die teilweise durchklingende Unwissenheit ist durchaus beabsichtigt aber meine Fragen werden konsequent ignoriert.

    Was meinen Sie meint die FFLL, wenn sie von “frauenlesbentransgender & nicht-weiße*antirasstische frauenlesbentransgender-Räume an der Uni” sprechen…? Und gibt es dann noch einen Extraraum für lesbische, schwarze Rassistinnnen…?

    Erklären Sie es mir ruhig aber Critical Whitness klingt schon so unsinnig…

  31. @ r: So geht Verschwörungstheorie. Das Patriarchat ist ein Geheimbund von Männern, der den ganzen Tag nur Frauen unterdrücken will. Islamische Frauen, die selbstbestimmt das Kopftuch einfordern fallen werden danach einfach der Kategorie “Opfer männlicher Gewalt” zugerechnet. Was es mit “Abschaffung von Männerprivilegien” zu tun hat, dass Männer keinen eigenen Raum haben und Frauen einen wollen, würde ich gerne wissen. Frauen dürfen im Bus nur vorne sitzen - in etwa so emanzipatorisch ist der hier aufgeführte Antisexismus.
    Wie gesagt - Identitätspolitik auf niedrigstem Niveau, das ist das Programm dahinter. Jeder darf sich als Opfer definieren und aus diesem Status als OpferGRUPPE leiten sich dann Privilegien ab. Ganz großartig.

  32. @Roger
    aber das ist wohl ein kleiner unterschied, es geht hier nicht um “dessen frau”! oder willst du hier die geniale verschwörungstheorie aufmachen, dass die ‘ffll’ eigentlich von (ehe-)männern geführt wird (und diese vielleicht sogar dieses flugblatt verfasst haben)..

    @alexdel
    dazu gibt genug im netz zu finden. werde dir das ganz sicher nicht in einem kommentar erklären.

    @unkultur
    patriarchat muss nicht umbedingt so binär aufgefasst werden, sondern kann auch als strukturelles problem verstanden werden.genauso wie auch nicht alle deutschen zwangsläufig antisemiten sind, aber tendenziell+strukturell eben doch (was NICHT bedeuten soll, dass diese beiden mechanismen generell tieferen parallelen aufweisen)
    “dass Männer keinen eigenen Raum haben und Frauen einen wollen, würde ich gerne wissen”
    genau die armen männer haben (vor allem historisch+global gesehen) keine eigenen räume. gründe doch mal eine männergruppe!
    (hast du dir schon mal überlegt dass privilegien für die privilegierten oft “unsichtbar” sind?)
    “Jeder darf sich als Opfer definieren”
    okay in zukunft entscheide doch einfach du, wer opfer ist und wer nicht.

  33. Lektuere von Kollege Montanas Schwimmbadphantasie getrennte Nassbereiche durchaus wieder verlockend erscheinen.

    Frau Parker, ich glaube er wäre dankbar, wenn es eine Fantasie gewesen wäre…

  34. @r: Sexist! oder: Rassist! Wieso gestehst Du denn der netten Ahmadiyya Frau keinen eigenen Willen zu, wie Du es bei den Schutzraumfreundinnen tust? Menschinnen beider Sorte haben doch gleichermaßen die freie Wahl, die affirmierte ideologische Zurichtung auf den Mülleimer der Geschichte zu schmeißen - durch Preisgabe ihres jeweiligen antimodernen Weltbildes.

  35. @ Mr DeLarge
    ich meinte auch nur das komtemplative Hoeschen-Begucken im Whirlpool. Dass der Nazi echt war, glaub ich gern. Einer muss mit dem ewigen Fusspilz in Schwimmbaedern ja mal angefangen haben.

  36. diese diskussion ist einfach widerwärtig und eklig, gerade auf schultern von frauen und juden. juden werden mal wieder, wohl immer wieder zum spielball. ihr sozialisierten deutsche, lasst das thema juden und israel sein. sie brauchen euch nicht und es hat euch nicht zu interessieren. oder hat auschwitz nicht gereicht?

  37. “Wieso gestehst Du denn der netten Ahmadiyya Frau keinen eigenen Willen zu, wie Du es bei den Schutzraumfreundinnen tust?”
    in dem interview, das du verlinkt hast, redet aber nicht die frau, sondern deren ehemann!
    mal davon abgesehen, willst du wirklich verleugnen, dass es für frauen in einem islamischen kontext um einiges weniger möglichkeiten der selbstbestimmung gibt als in westlich/pluralistischen zusammenhängen?!
    und ihr unterstellt hier, dass frauenlesbenräume die funktion hätten den sexismus bekämpfen. das ist, in der mehrheit, nicht der fall, sondern der einfache grund ist, kurzfristig einen raum zu haben, der (möglichst und eher) frei von sexismus ist. ich denke den meisten ist klar, dass das strukturell nicht viel ändert.

  38. @r.
    1. Eben. Der Ehemann, sag ich doch. Wenn die Frau also mit ihrem sog. Schutzraum brechen wollte, wäre der interviewte Typ kaum noch ihr Ehemann.
    Weitere Deutungen laufen entweder auf dasselbe hinaus (sie ist so verknallt, dass sie den ideologischen Mist ihres Gatten schluckt), oder sind pure Mutmaßung (er erpresst sie oder so). Also nochmal für alle, denen die Implikationen des Interviews entgangen sind: Nicht die Behauptungen eines Mannes über “seine” Frau, sondern die Tatsache, dass sie ihn offenbar immer noch als “ihren” Ehemann - mit allem, was das an Unzumutbarkeiten mit sich bringt - betrachtet, lässt letztlich Schlußfolgerungen über die ideologische Verfasstheit der Islamofeministin zu.

    2. Bzgl. der Möglichkeiten der Selbstbestimmung: Da es die Ahmadiyyas aber mit Ehrenmorden nicht so haben, gehe ich in diesem Fall davon aus, dass die betreffende Frau aus religiösen oder zwischenmenschlichen Gründen - wahrscheinlich beides! - den Quatsch mitmacht. Auch wenn es mir schwer fällt, dass zu sagen, aber Pankow ist ja irgendwie doch noch eher zu den “westlich/pluralistischen Zusammenhängen” zu zählen. (Im übrigen muss man ja mal darauf hinweisen, dass in anderen, ähnlich gelagerten Fällen, wo aber massiv und eindeutig Druck auf die Frauen ausgeübt wird, Kritik an solchen Zuständen meist mit dem Verweis auf Seximus in der westlichen Welt gekontert wird. Du hast aber natürlich im Allgemeinen Recht: Im Islam wird die Geschlechterapartheid überwiegend von Männern befördert. Den Unterschied ums Ganze sehe ich da nicht.).

    3. Bzgl. der Funktion von Schutzräumen: Wie jetzt? Ohne Männer kein Sexismus? Ich wusste garnicht, dass ihr den Begriff SO platt verwendet. Wenn Frauen sich also gegenseitig auf ihr Äußeres reduzieren, wenn sich in Frauengruppen atavistisches Gebaren zeigt, wenn Butches und Postbutches den Macker spielen oder Frauen sich “als Frauen” mobben, dann muss sich also vermutlich irgendwo ein Mann im Raum verstecken?

    Dass sich der sogenannte Sexismus in feminin befreiten Zonen nicht reproduziert, ist eine in geistiger Schlichtheit kaum zu unterbietende Verklärung des eigenen antimodernen Bedürfnisses.

  39. ffll, bad blog, ich kann ueber beides nur herzlich lachen…

  40. [...] Also, nicht wundern, wenn Beate Schmidt aus dem zweiten Stock bald zum Einkaufen die Burka überwirft. Offensichtlich sind es nicht nur autochthone Engländerinnen, die dem “Cloaked is the new undone”-Style, etwas abgewinnen können… auf den Bericht, darf man (und alle anderen) gespannt sein. [...]

  41. An die holden Weiber:

    Eure Aufdonnerei, das sich stundenlange Schönmachen ist die andere Seite des Sexismus. Die ständige Aufgeilung der Männer bei gleichzeitiger Knapphaltung des Gutes “Sex” ist nicht dazu angetan, den Mann an etwas anderes als daran denken zu lassen, wie wichtig sexuelle Erfüllung im Leben ist. Ich fordere nicht die Burka aber ich fordere, dass, wenn sich schon aufgedonnert wird, dann auch die damit einhergehende averbale Verheissung eingelöst wird. Alles andere ist so, als ob man einem Hungrigen köstlich duftende Speisen unter die Nase hält, ihm den Verzehr aber bis zur Ableistung irgendeiner Gefälligkeit verweigert - sprich Ausbeutung.

    Und: Bekanntlich wirkt Speisenduft auch appetitanregend.

  42. “genauso wie auch nicht alle deutschen zwangsläufig antisemiten sind, aber tendenziell+strukturell eben doch”

    Aha. Demzufolge müssten ja auch radikale Feministinnen, die deutscher Staatsbürgerschaft sind, ja auch (strukturelle) “Antisemiten” sein - so wie es der verwirrte Polemiker Broder auch Alice Schwarzer unterstellt hat (vgl. SPIEGEL 43/99)?

    Können diese politisch korrekten Ideologien wie Philojudaismus (zu dem auch notwendigerweise die JHWH-Religion gehört) und Feminismus überhaupt miteinander harmonieren?

  43. Herr Liffert, obwohl ich Ihren Satzbau nicht verstehe, glaube ich gelesen zu haben, dass sie sagen: Wer sexy aussieht muss Sex mit Ihnen haben und das ist dann Sexismus?! (Ps: Da steht zwar ein Fragezeichen aber ich erwarte keine Antwort.)

    Und Herrn AgapeXI: Ich verstehe zwar Ihren Satzbau aber Sie reden Müll. (Ps: Ich weiß bei Ihnen steht ein Fragezeichen aber Sie erwarten hoffentlich keine Antwort…)

  44. Und erst Sie, Mr. AlexDeLarge: Bei Ihnen verstehe sowohl Satzbau als auch Inhalt, nur ist dies ebenfalls beides Müll, im übrigen in fast allen comments -zu wenig Ausnahmen. Hier wird Identitätspolitik, die sich scheinbar nach Jahren politischer Sozialisation immer noch nicht fand, in ständiger einhergehender elitisierter Profillierung, anstatt wirkliche materialistische, oder idealistische, Gesellschaftskritik zu beginnen. Wenn “Kritische Theorie” wirklich gelesen wurde, scheint sie wirklich völlig unverstanden worden sein. Daher würde ich bei zukünftigen Äußerungen mit etwas mehr Vorsicht und Bedacht an Ihrer Stelle diskutieren. Immerhin geht es hier nicht um Kinderkacke. Es geht um Israel, es geht um die jüdische Glaubensgemeinschaft.
    Deutsche Helfer kennen sie breits. Das reicht.

  45. Herr Haumann, welches teutonische Gaul geht den mit Ihnen gerade durch…

    Fragend, Ihr Edward E. Nigma.

  46. Inhalt nicht verstanden, Mr. Nigma?

  47. Alex_DeLarge - Offenbar scheinen Sie sich durch eine solche Frage angesprochen zu fühlen. Aber ich bezog mich auf r und ihren äußerst merkwürdigen Behauptungen, dass das Patriarchat “strukturell sexistisch” und “die” Deutschen “strukturell antisemitisch” seien. Aber wären dann nicht die Feministinnen deutscher Herkunft nicht auch antisemitisch (so wie es ihnen vorgeworfen wurde) [zumal der alttestamentarische Kult nicht unbedingt frauenfreundlich war]?

    Und ob ich eine Antwort erwarte oder nicht, das weiß ich immer noch am besten!

  48. Nigma - Scheinen Sie an Paranoia zu leiden oder warum sehen Sie einen “teutonischen gaul”?

  49. Wer idealistische Gesellschaftskritik fordert, der sitzt auf einem Ross welches einzig im deutschen Lande gezüchtet wurde…

    Herr Haumann, ich habe sie schon ganz richtig verstanden!

  50. Wohl doch nicht verstanden..ich empfehle etwas mehr philosophische Auseinandersetzung, vielleicht auch mal die “Dialektik der Aufklärung” von Horkheimer und Adorno, dann könnten sie zumindest im Versuch stehen, die Intention von Gesellschaftskritik zu erfahren, müssten sich nicht auf Israel in deutschen Landen austoben, sondern Kritische Theorie in den Vordergrund rücken. Dann würde es jedoch nicht um die Juden gehen. Schade eigentlich!?

  51. Sehr geehrter Herr Haumann, wo wir hier schon bei Buchempfehlungen sind, möchte ich ihnen Stephan Grigats “Feindaufklärung und Reeducation” ans Herz legen, das ausdrücklich Ihrer “These” widerspricht, dass es bei der Kritischen Theorie “nicht um Juden gehen” würde und man sich “in deutschen Landen” zu Israel keine Gedanken machen müsse. Andererseits könnten Sie das von Ihnen angesprochene Buch ja auch einfach selber mal lesen, um zum selben Ergebnis zu gelangen.

    mfG,
    R. Kint

  52. Den Humor verlassen sie scheinbar nicht, trotz ernstem Thema. Die Literatur ist mir durchaus bekannt. Traurige Interpretation in deutscher Sprache. Lassen sie es sein…

  53. Und Herr Nigma, ihr letztes Statement verleitet mich nur dazu, ihnen philosophische Inkompetenz unterstellen zu müssen. Etwas mehr Studium dieser Wissenschaft, insbesondere Platon, später zum Verständnis des Materialismus auch Kant und Hegel, würde der Schritt in die richtige Richtung werden. Kehren wir dannn erst wieder zum Diskussionstisch zurück. Und danach vielleicht auch zum Thema Israel. Alles andere ist infam.

  54. [...] In und nach der antideutschen Szene scheint sich langsam so alles an Widerwärtigkeiten durchzusetzen, was auch den Rest der Gesellschaft prägt. Neben einer, vielleicht borniert zu nennenden Fixierung auf Israel, die sich zunehmend gegen wahlweise nonkonforme oder staatstragende Jüd_innen richtet, steht der altbekannte Sexismus (in der AAB-Vergewaltigungsdebatte vom Flaggschiff vorexerziert, in jüngster Zeit vgl. etwa nichtidentisches` Abfeierei des feuchten Traumes eines jeden pubertierenden Jünglings, Christina Aguilera, oder bad blogs Männerfantasien von “schöne, junge und zwangsläufig knapp gekleidete Frauen” im Whirlpool bzw. das Gedisse selbigen Kollektivblogs gegen Frauenlesbenqueertranstudentinnen). Daneben west ein Antiislamismus fort, der beinahe nichts mehr mit einer Kritik der politischen Ökonomie des Islam gemein hat und sich immer mehr zu schlechter Polemik und liberal codiertem Rassismus versteigt. Den jüngsten Höhepunkt setzt prodarfur - Liberale Blogger gegen die Sharia, offenbar eine Initiative zweier Postantideutscher. Dissensprinzip hat sich dem bereits angenommen, zunächst noch in Form einer solidarischen Kritik an deren Affirmation von Politik und Bewegungshuberei (1, 2), nunmehr deutlich schärfere Töne anschlagend (3). [...]

  55. [...] Jetzt versteht man auf einmal, wo dieser ganze Frauenhass herkommt! Oder ist das Kulturalismus, es so zu erklären? [...]

  56. [...] Das Bad Blog zeichnete sich bisher auch durch seinen diskursiven Charakter aus. Anders gesprochen, ging es hier hin und wieder richtig ab. Wer unter ihnen zurzeit zu viel arbeitet, aber zu wenig feiert und selten Sex hat, jedoch oft damit konfrontiert ist, freut sich sicherlich über die zwei virtuellen Schlachtfelder, auf die ich nun hinweisen möchte: [...]

  57. ui, du klingst streckenweise wie arne hoffmann.

  58. [...] klickt man sich durch ein paar Blogs durch - und es verschlägt einer den Atem. Mir scheinen da einige BloggerInnen durchaus Nachholbedarf zu haben, bezüglich des Themas [...]

  59. hoffmann. hier bei waiting, magnus klaue.

    “feministen”, “gendermörder” etc.

    nein, es war kein charmanter vergleich. eher das gegenteil, sorry.

    nachdem ich heute diesen beitrag entdeckt hatte, sah ich mich dazu veranlasst, euch wieder aus der blogroll zu entfernen, nach nur einem tag. schade, schade, ist ja sonst sehr schön hier. werde weiterhin vorbei schauen, aber beiträge zur “frauenfrage” wohl lieber überspringen.

    soda.

    gruß

  60. Liebesentzug, ach herrje, damit haben wir ja überhaupt nicht gerechnet. Laura, dein dümmlicher Versuch hier aufzutrumpfen mittels einiger diffamierender Brocken die du ungefragt in die Runde wirfst, bestätigt mich doch eigentlich genauso weiterzumachen. Du kannst deine Meinung nicht formulieren, benutzt zerhackstückelte Fragmente anderer Autoren als Autoritätsbeweis, alter, deine Probleme möchte ich wirklich nicht haben.

    PS: Die Hoffmann-Nummer ist eine widerliche Diffamierung. Wenn du wirklich der Meinung wärst, dass es hier “sonst sehr schön” ist, dann hättest du dir solch ein identitäres Gehetze gespart. Uns in die Ecke von Neonazis und proislamistischen Männerbündlern zu stecken, nur weil wir nicht die Binnen-I-Nummer fahren ist wirklich unterste Schublade. Kritik sieht jedenfalls anders aus, Lady!

  61. Och Edward, dabei sind wir gerade Freunde geworden. Na, hoffentlich kommt sie jetzt noch wieder…!

  62. streckenweise. bitte nicht überlesen. das binnen-I kam bei mir nicht vor. und seit wann benötigt man ne schriftliche einladung zum kommentieren?

    zerhackstückelte Fragmente anderer Autoren als Autoritätsbeweis

    autoritätswas? das ist ja lächerlich. ich wurde gefragt, wer hoffmann ist und wollte genderama nicht verlinken.
    und wenn du in nen beitrag nen externen link einfügst, ist das dann auch autoritätsgehabe?

    sorry, ich kann das einfach nicht verstehen, wie man einerseits derart gut drauf sein kann, andere sachen aber wohl gar nicht checkt.

  63. Entschuldige Alex, aber ich werde so ungern in einen Topf mit Neonazis, auch wenn sie noch so intellektuell sind, gesteckt. Da werd ich einfach grantig…

    @ Laura

    und wenn du in nen beitrag nen externen link einfügst, ist das dann auch autoritätsgehabe?

    Teils, teils, kommt ganz auf den Gegenstand drauf an. Ich denke, dass wenn man Themen beackert in denen man nicht so derart bewandert ist, dann sollte man auch die Chuzpe haben, dies kenntlich zu machen. Nur komme ich dann nicht mit Magnus Klaue oder diesem Blogtroll dessen Namen ich der Tastatur nicht antun möchte, sondern mit Wikipedia oder anderen halbwegs neutralen bzw. korrekten Quellen.

    sorry, ich kann das einfach nicht verstehen, wie man einerseits derart gut drauf sein kann, andere sachen aber wohl gar nicht checkt.

    Mach dir mal darüber keine Gedanken: Wir können das auch nicht verstehen!

  64. wiki ist neutral? sorry, aber da tobt doch oftmals der virtuelle mob.

    dass ich mich mit maskulisten nicht auskenne, kannst du nur vermuten, übrigens. wie auch immer.

    Mach dir mal darüber keine Gedanken: Wir können das auch nicht verstehen!

    na denn. gruß

  65. wiki ist neutral? sorry, aber da tobt doch oftmals der virtuelle mob.

    Ich schrieb halbwegs neutral, Laura! Und überhaupt, sind wir nicht alle Teil des virtuellen Mobs?

    dass ich mich mit maskulisten nicht auskenne, kannst du nur vermuten, übrigens. wie auch immer.

    Deine kurzen und knackigen Antworten - die eigentlich beinahe nur aus Verweisen bestanden - liessen dies vermuten…

  66. also, für mich ist klaue in dem fall die bessere quelle. da kann ich nachvollziehen, wer da dahintersteckt etc.

    ob ich teil des virtuellen mobs bin? weiß nicht. ich verstecke mich derweilen mal nicht in der anonymität der masse.

    begreifst du dich selber als maskulist?

  67. also, für mich ist klaue in dem fall die bessere quelle. da kann ich nachvollziehen, wer da dahintersteckt etc.

    Zwar mögen in der Konkret ab und zu gute Artikel erscheinen, aber eine Zeitung in der Fans der RAF, DKP-Professoren und der Antiimp-Nowak publizieren dürfen, ist keine Referenz auf dich ich gerne zurückgreife. Aber das ist wohl ne Geschmacksfrage…

    ob ich teil des virtuellen mobs bin? weiß nicht. ich verstecke mich derweilen mal nicht in der anonymität der masse.

    Ne?, Na dann ist ja gut. Ich mache dies, schon allein, weil ich den realen Mob für schlimmer halte, als den virtuellen. Den haben wir nämlich auf unserer Seite ganz gut im Griff…

    begreifst du dich selber als maskulist?

    Mit den -ismen habe ich es seit einigen Jahren nicht mehr so. Bis zu deiner Frage kannte ich diese “politische Strömung” nicht und eigentlich möchte ich auch nicht vielmehr von ihr kennenlernen, da ich in der Regel politischen Bewegungspielen in Deutschland ein gepfeffertes “No Sports” entgegenhalte. Aber folgenden Satz kann ich als Gerechtigkeitsfanatiker unterschreiben:

    Erklärtes Hauptziel des Maskulismus ist die Gleichberechtigung beider Geschlechter in allen Aspekten.

    Was eben nicht gleich bedeutet, dass ich Arne Hoffmann nicht als den veritablen Männerbündler und Neonazis erkenne, der er ist…

  68. ja, wenn maskulisten wirklich diese berechtigte (!) forderung erheben würden, wären sie ja meine besten freunde. nur leider tritt da ganz was anderes zutage.

    Ich mache dies, schon allein, weil ich den realen Mob für schlimmer halte, als den virtuellen.

    verstehe ich.

  69. So Laura, nachdem wir uns jetzt lang und breit ins Benehmen gesetzt haben, darfst du auch deine auf Gerüchten basierende Aussage, dass es sich bei meiner einer und Kollegen (das Arschloch nennt sich imma zuerst!) um - ja was weiß ick - Antifeministen oder sonstigen reaktionären Rotz handelt, zurücknehmen…

    Datt hätte mal etwas Stil, nach deinen Brandreden hier.

  70. gerüchte? das wären welche? und wo bediene ich mich dieser? da ich diesen kommantar von dir schon bei mir - wo du ihn ja auch hinterlassen hast - kommentiert habe, spare ich mir das hier.

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