Speak with the hand, Yusuf aint listening

Yusuf Islam, der sich aus Marketinggründen nur noch Yusuf nennt, hat mal wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie ernst er es mit seiner hippiesken Philantropie meint: Kurz bevor er sich bei der Verleihung des deutschen Musikpreises “Echo” als Brückenbauer zwischen Westen und Islam feiern lassen durfte, ignorierte er kurzerhand die freundlichen jungen Damen, die sich hinter der Bühne um sein Wohlbefinden bemühten. Nach einiger Verwirrung auf Seiten der Servicekräfte, klärte Yusufs Manager die verdutzten Gesichter auf:

Herr Islam spricht nicht mit Frauen, außer mit seiner eigenen. Schon gar nicht, wenn sie keinen Schleier tragen. Solche Dinge werden über Moderatoren abgewickelt.

Ach so, ist das. Schade nur, dass er noch mit Männern redet. In jedem Fall ist es interessant, dass diese bösartige Einstellung gegenüber Frauen, die im Islam bekanntlich nicht unpopulär ist, trotzdem nichts an der Verleihung eines Toleranz-Titels ändern konnte. Die Lektüre folgender drei Artikel hätte den Juroren des Preises über den totalitären Wolf im toleranten Schafspelz Aufschluss geben können: 1,2,3. Guten Willens angenommen, solch unwesentliche Details interessieren jemanden…

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