Ihr Opfer, Berater…

… aus Sachsen ist es euch nicht langsam selbst peinlich die Realität dermassen zu euren Gunsten zurechtzubiegen? Die brutale Hetzjagd auf die acht Inder in Mügeln war nicht ausschließlich rechtsextremer Art, auch wenn ihr es noch so oft in die Kameras und Mikrofone lügt:

Da waren am Ende alle dabei, von jung bis alt, vom Punk bis zum Skinhead. … Das war wie ein kleiner Volksaufstand.” SPON

Nur um euch Fördergelder zu sichern und/oder euer längst überholtes Links/Rechts-Schema aufrechtzuerhalten könnt ihr doch nun nicht auch noch ernsthaft behaupten, dass es “jeden hätten treffen können, auch junge Leute mit bunten Haaren” (Quelle). Der Angriff war rassistisch-chauvinistisch motiviert, also in ‘bester’ deutscher Tradition. Weil ihr dies nicht zur Kenntnis nehmen wollt wird man irgendwie den Eindruck nicht los, dass es euch in keiner Sekunde um die Opfer des sächsischen Volksmob geht, sondern nur um die eigene Existenz. Das ist wirklich bitter…

Comments (8) to “Ihr Opfer, Berater…”

  1. Nach dem Übergriff auf acht Inder am vergangenen Wochenende in der sächsischen Kleinstadt Mügeln hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) angekündigt, dass der Bund seine Mittel zur Bekämpfung des Rechtsextremismus um fünf Millionen Euro aufstocken wolle. Bisher befristete Programme sollen auf eine dauerhafte Basis gestellt werden, sagte die Ministerin vor der Kabinettsklausur in Meseberg.

    Quelle.

  2. Und wenn man weiterklickt: Wie die Tat ihren Namen verliert.

  3. Mauer drum dann hat das ganze Pack von morgens bis abends Zeit sich gegenseitig totzuschlagen. Scheiß Zone…

  4. Mauer drum dann hat das ganze Pack von morgens bis abends Zeit sich gegenseitig totzuschlagen.

    Als würde das etwas bringen. Es leben nun einmal - wenn auch nur wenige - Menschen in der ‘Zone’ die nicht der Ticketmentalität anhängen. Die müssen geschützt werden, und zwar durch den Rechtsstaat. Und dieser muss endlich gegen die ostdeutschen Barbarei durchgesetzt werden…

  5. Die müssen nicht geschützt werden. Denen muss man einen Umzug bezahlen.

  6. Bloß wohin soll es den gehen? Nach Mainz-Bingen wohl doch bitte nicht…

  7. Macht es denn Sinn, die “Nicht-Nazis” aus der “Zone” zu evakuieren? Dann hat man in Deutschland eine noch stärkere Ghettoisierung als in den einzelnen Städten. Dann bildet sich ein noch stärkeres “Schichten”-Denken, noch krassere Feindbilder werden gezeichnet (aufgrund der noch geringeren Kommunikation zwischen den Polen) und es kommt im schlimmsten Falle zu Bürgerkrieg o.ä. (sehr überspitzt)

    Man sollte sich auch fragen, was man denn mit Berlin macht, das ja als Hauptstadt mitten in dieser (verhassten) “Zone” liegt!?

    Man muss wirklich an den Menschen arbeiten und an deren Umfeld. Dann kann man vielleicht Erfolge verzeichnen.

  8. Man muss wirklich an den Menschen arbeiten und an deren Umfeld. Dann kann man vielleicht Erfolge verzeichnen.

    Das Problem an der akzeptierenden Jugend- bzw. Ossiarbeit ist doch hinlänglich bekannt, oder etwa nicht?

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