Laut gegen Eva Herman

Die nach dem rot-grünen Paradigmenwechsel staatlich aufgebaute Antifa Deutschland stellte nun einmal mehr unter Beweis, dass sie nicht mehr als ein Recyclingunternehmen der schmutzigen deutschen Geschichte ist. Da dort prinzipiell jeder mitmachen durfte, tat es auch jedermann. Die linksradikale Antifaszene biederte sich dem vielversprechenden Projekt an, weil es die Volksfront gegen Rechts, Anerkennung vom gehassten Vater Staat oder wenigstens mehr Fördergelder versprach. Prominente sprangen auf den ersten Zug in Deutschland mit antifaschistischen Absichten auf, weil Publicity hierzulande mit Idealismus anstatt veritablen Leistungen errungen wird. Ihren Idealismus trieb Eva Herman nun so weit, wie ihn der geläuterte Rest der Volksgemeinschaft nur unbewusst, privat oder mittelbar ausagiert. Nämlich bis tief hinein in die Ideologie des Nationalsozialismus.

In der vergangenen Woche, während der Präsentation ihres neuen Buches, gab Herman ihren ressentimentgeladenen Kritikern recht. Sie erklärte, im Dritten Reich “sei vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler”, einiges aber auch gut , “zum Beispiel die Wertschätzung der Frau”. Im Stile eines japanischen Kamikazefliegers desavouierte sie sich endgültig als die erzkonservative Reaktionärin, für die sie vorneweg Alice Schwarzer hielt, als sie ihre Tiraden gegen den Feminismus “zwischen Steinzeitkeule und Mutterkreuz” verortete. Nun wird Herman nach ihrer suizidal-bescheuerten Offenheit zurecht erledigt, wenn auch von nicht unbedingt symphatischeren Zeitgenossen. Der Norddeutsche Rundfunk, für den sie seit 1997 die Talkshow Hermann & Tietjen moderierte, beendete die Zusammenarbeit. Die Republik ist empört, ihre Thesen in der Feminismusdebatte sind unmöglich gemacht und die Antifa Deutschland jagt nun die Nazisau durch das deutsche Dorf.

Dabei muss sich aber nicht Herman, sondern auch die Staatsantifa einiges vorwerfen lassen. Einer der größten deutschen Anti-Nazi-Kampagnen, die Iniative “Laut gegen Nazis” zählte Herman schließlich bis dato zu ihren Aushängeschildern. Gemeinsam mit Jo Brauner, Peter Lohmeyer und anderen Prominenten zweiter Klasse las sie im Auftrag der Kampagne und ihres schlechten Gewissens ein Hörbuch mit Erich Kästners Werken ein. Der Leiter von “Laut gegen Nazis”, Jörn Menge geriet nach den perfiden Äußerungen Hermans in den peinlichen Sachzwang sich einerseits von ihr zu distanzieren und andererseits zu erklären, warum sie überhaupt ihre unglaubwürdige Stimme gegen die Nazis erheben durfte. Sind der Kampagne Namen etwa wichtiger als Biographien?

Am Montag soll Menge ihr jedenfalls ein Schreiben zugesandt haben, indem er die Mésaillance für beendet erklärte. Außerdem forderte er sie auf, den entsprechenden Link zur Kampagne von ihrer Homepage zu entfernen. Ihr Verhalten, verlautbarte Menge, sei nicht etwa geschichtsrevisionistisch, sondern “verantwortungslos und kontraproduktiv” gewesen und fördere sowie legitimiere zudem rechtes Gedankengut. Das sollte doch aber ganz im Interesse der Kampagne sein, deren Geschäftsgrundlage schließlich die Nazis selber sind. Außerdem sollte ein “Laut gegen Eva Herman”-Konzert mit Jan Delay und Wir sind Helden den materiellen und moralischen Schaden durch den Imageverlust infolge Hermans Naziromantik leicht und locker wieder ausgleichen.

Das Politparadoxon geht also über antifaschistische Nazis vom Schlage einer Eva Herman hinaus. Die gesamte Arbeit solcher Kampagnen ist an Ambivalenz unübertroffen, aber darum nicht wahr, sondern blanke Lüge. Da es diesen, staatlich geförderten Projekten darum geht, die Reputation Deutschlands zu befördern, indem juristisch, politisch und vor allem zivilgesellschaftlich gegen Nazis vorgegangen wird, kann bei soviel Verve der Eindruck entstehen, Deutschland hätte noch mehr Nazis als Schulden. Diesem Eindruck muss dem Standort Deutschland zuliebe selbstverständlich entgegengearbeitet werden, gerade dann, wenn einmal mehr die unbequeme Wahrheit obsiegt, dass in Deutschland sogar Antifas Nazis sind.

Eva Herman hingegen denkt im Moment nicht mehr an Deutschland, sondern versucht in den abgedroschenen Phrasen aufgeflogener Postnazis ihre Haut zu retten. Gegenüber der Bild entschuldigte sie sich dafür, dass ihre Äußerungen Anlass zu Missverständnissen gegeben haben. Nun werde sie von einigen Leuten in eine Ecke gestellt, wo sie nicht hingehöre. “Aber zum Glück gibt es viele Freunde und Kollegen, die mir beistehen und Mut zusprechen.” Besonders einfallsreich war es nicht, was sie zu ihrer ohnehin sinnlosen Verteidigung vorzubringen hatte. Die schizophrene Paranoia, die sie in der Feminismusdebatte an den Tag legte, freilich auch, um sich ins Rampenlicht zu setzen, wird ihr nun wohl gerade noch etwas Mitleid einbringen. Kinder und Karriere wollte sie gegen alle Schwierigkeiten verbinden. In Zukunft wird sie viel Zeit für die Kleinen haben.

Comments (26) to “Laut gegen Eva Herman”

  1. Leider wurde mein Kommentar im vorigen Beitrag (über die Documenta) auf Grund eines technischen Fehlers nicht veröffentlicht. Doch auch hier habe ich die gleiche Kritik: Ist jeder in Deutschland per se ein Antisemit?

    Frau Herrmans Äußerungen mögen befremdlich wirken, doch, entgegen der Meinung einer breiten Öffentlichkeit, halte ich sie nicht für pro-nationalsozialistisch. Sie kämpft für ein Frauenbild, nicht für eine Ideologie. Und das ist, soweit ich die Zitate kenne, ihr Wortlaut! Sie fand einige Aspekte der Frauenrolle sehr gut. Ist es in Deutschland mit dem Gespenst des Nationalsozialismus schon soweit gekommen, dass sobald jemand ein Wort darüber verliert, das nicht “teuflisch” oder “menschenverachtend” beinhaltet, ein Nazi ist ?

    Auch an diesem Blog muss ich Kritik üben, sieht er doch in allem quasi Antisemitismus. Den Link zu Graf Stauffenberg verstehe ich in dem Zusammenhang nicht. Er war kein Antifa, sondern Militär und auch gern als Nationalist zu bezeichnen. Wenn ich verpasst haben sollte, dass er von den Antifa als Symbol hoch angesehen ist, verstehe ich die Verbindung.

  2. Jakob, wer hat denn behauptet, dass jeder Deutsche ein Antisemit ist? Frag doch einfach den!

    Zu Eva Herman: Wenn du meine Artikel und seine Grundaussage verstanden hättest, wäre dir und mir der gesamte zweite Absatz erspart geblieben. Das von dir genannte “Gespenst des Nationalsozialismus” scheint mir einer Paranoia zu entspringen, die auch, in Polemik übersetzt, nicht vertretbar ist.

    Dein Antisemitismusbegriff scheint sich zudem von meinem doch sehr zu unterscheiden. Der Link zu Stauffenberg war sicher etwas provokant. Aber das deutsch-idelogische Prozedere um diesen vermeintlichen Antifaschisten alljährlich am 20.7 im Bendlerblock und neuerdings wieder in der Debatte um Tom Cruise steht unter aller Kritik. Wenigstens da wirst du mir wohl zustimmen.

  3. Lieber Tony, ich habe mich ein wenig missverständlich ausgedrückt: Meine Frage, ob jeder Deutsche per se Antisemit sei, bezieht sich eher darauf, dass hier in dem Blog sehr viele Deutsche bzw. auch Menschen anderer Nationalität als Antisemiten hingestellt werden. Meiner Meinung nach wird das gern auch ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

    Darin dass das Prozedere um Graf Stauffenberg umstritten ist und das nicht zu Unrecht, stimme ich dir durchaus zu.

    Leider bleibt mir der Sinn deines zweiten Absatzes ein wenig verschlossen. Ich verstehe es so, dass du meinst, der Nationalsozialismus entspringe aus einer Paranoia der Menschen, dass sie von Juden bedroht seien. Jedoch bleibt mir da die Verbindung zu meinem zweiten Absatz verborgen. Außerdem sollten wir uns vielleicht wirklich mal über den Antisemitismus verständigen, wenn du meinst, dass er sich bei uns unterscheidet.

  4. Der zweite Absatz bezog sich auf deine m. E. völlig unsinninge Frage:

    Ist es in Deutschland mit dem Gespenst des Nationalsozialismus schon soweit gekommen, dass sobald jemand ein Wort darüber verliert, das nicht “teuflisch” oder “menschenverachtend” beinhaltet, ein Nazi ist?

    Die Paranoia unterstelle ich dir. Und der polemische Unterton macht den Unsinn auch nicht besser. Das - nur das - wollte ich sagen.

    Dein Anliegen hat - wenn man einen besonders wohlwollenden Tag hat - sicher etwas richtiges. Es stimmt zum Beispiel durchaus, dass der inflationäre Faschismusvorwurf weder dazu dient, den Begriff des Faschismus zu erhellen, noch eine Auseinandersetzung um die Sache zu führen. Da dies aber nicht die Absicht dieses Textes ist, verstehe ich dein Diskussionsbedürfnis nur dann, wenn du ihn nicht verstanden hast.

  5. Ich glaube, da ist noch etwas anderes wichtig, was mir am Wochenende aufgegangen ist: Diese Frage erübrigt sich zum Teil schon dadurch, dass dieser Blog hier ja in diese Richtung orientiert ist und natürlich nur die selektierte Meinung über bestimmte Themen lese. Und der Konsistenz halber ist natürlich hier meist eine sehr ähnliche Meinung vertreten. Über alle anderen Themen wird hier ja auch nicht diskutiert - was eben auch nicht Zielstellung ist. Von daher muss ich diese Frage zurückziehen und sie dennoch mit einem kleinen “Aber” erneut stellen. Denn ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das alles ein bisschen einseitig beleuchtet wird.

    Übrigens ist die Bezeichnung Paranoia ziemlich unpassend, wie ich finde. Man kann meine Sichtweise als einen verfälschten Eindruck oder Ähnliches bezeichnen, aber eine Paranoia wäre ja krankhaft oder zumindest sehr ausgeprägt. Diese Sichtweise teile ich in Bezug auf das Nazi-Problem und diesen Blog bei mir nicht.

    Die Polemik war auch nicht beabsichtigt, sondern die Frage durchaus ernst gemeint.

  6. Ist es in Deutschland mit dem Gespenst des Nationalsozialismus schon soweit gekommen, dass sobald jemand ein Wort darüber verliert, das nicht “teuflisch” oder “menschenverachtend” beinhaltet, ein Nazi ist ?

    Ganz einfache Antwort: Nein, aber er revidiert. Fräulein Braun sollte sich vielleicht fragen, weshalb so großer Wert auf die Familie gelegt wurde. Die Antwort dürfte sehr simpel sein.

    Unabhängig davon: Wer war die Familie? Die deutsche Familie? Die Familie ohne Judenstern? Die Familie ohne Nichtarier?

    Meine Oma pflegte immer zu sagen: “Als Frau konnte man früher noch nachts über die Straße gehen.” Ich habe ihr einmal entgegnet: “Richtig, solange man keinen hübschen gelben Stern auf der Brust trug.

    Genau das ist die perverse Verharmlosung und Aufwertung einer düsteren Epoche.

  7. Wer eine Frau wie Eva Herman als “Eva Braun” oder auf ähnliche Weise verunglimpft, der scheint von Sachlichkeit nicht viel zu halten und zieht sich lieber an von Medien zitierten Aussagen hoch, ohne deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und in den richtigen Kontext zu stellen.
    Ich würde es niemandem übelnehmen, wenn jemand derartig unfaire Charaktere in ähnlich unsachlicher Weise als Kinderschänder, Stalinisten oder ähnliches bewertet - natürlich auch ohne jegliche Handhabe.

    Denn Frau Herman hat sich deutlichst in jeder Weise von Nationalsozialismus distanziert und klargestellt, dass die von ihr angesprochenen Werte schon vor Hitler bestanden, zumal - das dürften die wenigsten wissen - das 3. Reich auch schon vor Hitler bestand und diese Bezeichnung sogar nur kurzfristig im Hitler-Reich Verwendung fand.

    Wer einen schäbigen Charakter hat, will Frau Herman wohl weiterhin schaden und sich als guter Mensch profilieren, den man bekanntermaßen auch als Gutmensch bezeichnet. Diese Bezeichnung soll ja ähnlich wie “Gleichschaltung” auch von Nazis verwendet worden sein. Uuuuuuuuuups!

  8. Lieber Leser “Wahr-Sager”,
    Sie betrachten die vielerorts erhobenen Vorwürfe als unsachlich und würden gerne in ähnlicher Weise mit dem eingestandenermaßen haltlosen Vorwurf “Kinderschänder” kontern. Diese -mit Verlaub- irre Idee spricht Bände über Sie selbst, trotzdem hier ein kleiner Hinweis in Form eines Links

  9. Lieber Leser “Roger Kint”,

    die vielerorts erhobenen Vorwürfe sind allerdings unsachlich, genauso auch wie der von mir getätigte Vorwurf des Kinderschänders. Es spricht Bände über Sie selbst, dass Sie diese “irre Idee” empört, aber eine Bezeichnung wie “Eva Braun” nicht. So etwas nennt man auch mit zweierlei Maß messen.

    Auf der von Ihnen erwähnten Seite steht, dass Frau Herman die ihr gestellten Fragen ausgewichen wäre, was keineswegs der Fall war. Sie hat geduldig jede Frage beantwortet, wenn auch nicht in der vom Fragesteller erwünschten Form.

    In Bezug auf den Begriff “Gleichschaltung” wird in dem GMX-Artikel nicht erwähnt, dass Frau Herman sich dahingehend äußerte, dass der Begriff auch vom SPIEGEL und anderen Medien häufig gebraucht wurde, worauf sie auch entsprechenden Applaus erhielt. Auch hier wieder zweierlei Maß messen.

    Wenn Frau Herman sagt, dass man über den Verlauf unserer Geschichte nicht sprechen kann, ohne in Gefahr zu geraten, dann ist das offenbar eine Tatsache, wie auch wieder mal diese Sendung gezeigt hat.

    Frau Herman hat sich einwandfrei verhalten, während das Verhalten der übrigen Gäste doch mehr an ein Schmierentheater erinnerte - insbesondere Margarethe Schreinmaker plusterte sich doch ziemlich auf und macht keinen Hehl aus ihrer gespielten Empörung.

  10. Wer so dumm-dreist ist und sich selbst als Wahr-Sager bezeichnet, der hat sich damit schon ziemlich deutlich als Anhänger von Verschwörungstheorien geoutet. Und wenn er sich die ganze Zeit nur aufplustert und aus deutschnationaler Empörung eine Mördergrube gräbt, dann fällt er letztendlich doch nur selbst hinein…

  11. Tja, nicht jeder liebt die Wahrheit. Ich schon. Auch bin ich kein Anti-Deutscher und vermag noch zwischen dumpfem Rechtsextremismus und gesundem Patriotismus zu unterscheiden. Ich weiß, dass das für Ihresgleichen, Herr Nigma, zuviel abverlangt ist.

  12. Ist das hier eigentlich ein Quell von Gutmenschen?

    Nicht, dass einer von euch hier einen VW fährt, denn Hitler und Ferdinand Porsche legten den Grundstein für das Volkswagenwerk.

  13. Zur Veranschaulichung siehe hier und hier.

  14. Was genau soll eigentlich mit den Sendeausschnitten ‘veranschaulicht’ werden?

    Und überhaupt: Wo ist eigentlich konkret die Grenze zwischen “gesundem Patriotismus” und “dumpfem Rechtsextremismus“?

  15. Können Sie sich diese Frage nicht selbst beantworten, Herr Nigma?

    Im Übrigen darf ich darauf hinweisen - auch, um Ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen - dass sich selbst Frau Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden, für mehr Patriotismus der Deutschen ausgesprochen hat.

  16. Ach ja, mit (dumpfem) Rechtsextremismus verbinde ich eine Überhöhung der eigenen Nation (demnach sind viele Türken rechtsextremistisch) und generelle Ausländerfeindlichkeit.

    Und Ihre Definition, Herr Nigma?

  17. Da auch hier die Debatte nur verdreht wird und politisch verkleidet, wohl eher persönliche Dinge beinhaltet, sei an dieser Stelle auf zwei ausgezeichnete Artikel verwiesen, die den Nagel auf den Kopf treffen.

    Henryk M. Broder auf SPON und Nichtidentisches.

  18. Wahr-Sager, auf eine Frage mit einer Gegenfrage zu antworten ist nicht nur schlechter Stil, sondern lässt auch ziemlich tief blicken. Wer sich außerdem gezwungen sieht, die wichtigste Repräsentantin des deutschen Judentums als diskusives Schutzschild zu missbrauchen, um seinen guten Absichten mehr Ausdruck zu verleihen, der hat definitiv Dreck am stecken, auch wenn er es rehtorisch noch so gut zu vermarkten weis…

    Ihren Judenknacks und ihre Probleme mit Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft (nach ihrem Vokabular ‘Ausländer’) möchte ich nicht haben. Rechtsextremismus, ist nämlich nicht erst dann menschenverachtend und dumm, wenn er dumpf wird. Dafür sind Sie der beste Beweis…

    PS: Ich habe gar kein Auto.

  19. Herr Nigma, ich habe auf Ihre Frage geantwortet.

    Wie tief lässt denn eine Gegenfrage als Reaktion auf eine Frage blicken? Außer plumper Polemik haben Sie offenbar nichts zu bieten, denn allein Ihre Bemerkung in Hinblick auf meinen Nick lässt erahnen, dass Sie an einer sachlichen Diskussion überhaupt nicht interessiert sind. Ich denke eher, dass Sie Juden und sicherlich auch den Holocaust für Ihre eigene Ideologie missbrauchen, um sie somit besser “vermarkten” zu können (sehen Sie, ich kann mich problemlos auf Ihr tiefes mit Unterstellungen gespicktes Niveau herunterziehen).

    Sie sind für mich ein gefährlicher Linksextremist, der mit Unterstellungen arbeitet, um Andersdenkende auszuschalten. Fehlt nur noch, dass Sie mir eine psychische Störung unterjubeln möchten. In der Sowjetunion war es ja auch so: Jemand, der die Segnungen des Kommunismus nicht erkennen konnte, MUSSTE per Definition geisteskrank sein. Da der Staat in seiner unendlichen Fürsorge sich auch für solche Menschen verantwortlich fühlte, wurde für diese bedauerlichen Fälle spezielle Einrichtungen geschaffen, in denen man sie ‘therapierte’, notfalls lebenslang.

  20. Allein schon die Tatsache, dass Sie den Begriff “Ausländer” als negativ ersehen, lässt darauf schließen, welcher heuchlerischen Gemeinschaft Sie angehören und Rassismus offenbar nur auf Deutsche beziehen, was wiederum auf einen Rassismus gegenüber diesen schließen lässt.

    “Politische Korrektheit” bedeutet übersetzt Linientreue, Obrigkeitsgehorsam. Leute wie Sie ordnen sich einem faschistischem System unter, das festlegt, was gut und was richtig zu sein hat.

    Schön, dass Heuchlern wie Ihnen ein eisiger Wind entgegenweht.

  21. Ob Sie ein Auto fahren, interessiert mich persönlich übrigens nicht. Mein Beispiel war stellvertretend gemeint.

  22. Sicherlich nicht uninteressant diese Umfrage: “Deutschland sucht den Super-Nazi”

    >:D

  23. Wie soll man eigentlich mit jemanden sachlich diskutieren, der von sich behauptet “auf paranormalem Wege (nicht über die üblichen Sinne) Informationen zu erhalten“? Wie soll man jemanden ernst nehmen, der leichtfertig den Stalinismus in der Sowjetunion mit ‘dem Kommunismus’ verwechselt? Ja verdammt, wie soll man mit einem kleinen deutschen Narzißt der sich als rassistisch stigmatisiert wähnt, über Rassismus in Deutschland reden?

  24. Kurios, dass jemand, dessen Stärke in Unsachlichkeit besteht und mit Unterstellungen arbeitet, dies seinem Diskussionspartner bzw. -gegner vorwirft.

    Offenbar weiß jener, der sich mit seinem Nick einer Chiffriermaschine aus dem 2. Weltkrieg bedient hat, nicht, dass mein Nick nicht aus der Intention heraus entstand, Geschehnisse vorausszusagen, sondern die Wahrheit zu sagen. Den Bindestrich aus den Augen zu verlieren könnte aber auch an einer Sehstörung liegen, weswegen ein Besuch bei einem Augenarzt nicht das Schlechteste wäre.

    Da will sich doch tatsächlich jemand als “guter Mensch” profilieren, der mit fiesesten Mitteln jemanden denunzieren möchte und seine kommunistischen Ansichten sogar zugibt, indem er Stalinismus von Kommunismus abnabeln möchte? Was ist einem solchen Heuchler sonst noch alles zuzutrauen?

  25. Also, auch wenn sie es womöglich nicht überleben werden, aber ich habe mich nicht nach einem deutschen Chiffrierapparat benannt, sondern der Erfinder, Arthur Scherbius, hat der Maschine einen griechischen Namen gegeben. Enigma bedeutet Rätsel, und genau deshalb heisst der delphische Bösewicht Riddler in den Comics des US-amerikanischen Verlegers DC auch: Edward E. Nigma.

    Aber das sie mit der amerikanischen Popkultur ebensowenig anfangen können wie mit der Tatsache, dass Stalinismus und Kommunismus - rein wissenschaftlich gesehen - eben nicht identisch sind, dass haben sie ja nun hier deutlich unter Beweis gestellt…

    Insofern bin ich jetzt mal gespannt, wie es ihre Gehirnzellen wohl hinbekommen werden, eine Person wie mich, die sich nach einem rätselhaften Bösewicht benannt hat, dann doch noch als “guter Mensch” zu outen. Ich jedenfalls, wünsche viel Spaß bei dieser Gehirnakrobatik…

  26. Nun, Herr E. Nigma, offenbar haben Sie letzten Endes meiner Äußerung nichts entgegenzusetzen und lenken von der eigenen Überheblichkeit ab, indem Sie meinen, mich bezüglich Ihrer Namensgebung aufklären zu müssen, obwohl mein Gedanke an sich gar nicht falsch war, nur die Intention für Ihren Nick eine andere war.

    Dass Stalinismus nichts mit Kommunismus zu tun habe, hat Ihnen sicherlich jener Geschichtsprofessor Wippermann verklickert, der auch einst in der populären Kerner-Sendung mit Eva Herman zugegen war, um Kerner Schützenhilfe zu leisten und mit ihm angeblich “goldene Brücken” für Herman bauen wollte, während er ihr Nazivokabular vorwarf, weil sie den Begriff “Gleichschaltung” verwendete.
    Interessant ist auch, dass Wippermann eng mit der “antifaschistischen” Szene zusammenarbeitet und mit zahlreichen Autoren aus diesem Dunstkreis im vom Verfassungsschutz als linksextrem eingeschätzten Konkret-Verlag des Kommunisten Gremliza ein Buch mit Kritik am Schwarzbuch des Kommunismus publizierte.

    Wahrscheinlich fragen Sie sich, warum ich Ihnen erst nach so vielen Monaten auf Ihr süffisantes Geblubbere antworte, aber ich konnte ja nicht ahnen, dass Sie über eine Woche brauchen, um einige verständliche Sätze niederzuschreiben.

    Im Übrigen hat es schon seinen Grund, warum ich “guter Mensch” in Anführungszeichen schrieb - ich hätte auch Gutmensch geschrieben, wenn ich gewusst hätte, Ihre Gehirnleistung dadurch weniger in Anspruch zu nehmen. Als Linksfaschist können Sie mir doch sicherlich (oder auch nicht) erklären, inwiefern ich rassistische Ansichten habe, auch wenn ich mir schon lebhaft vorstellen kann, wie Sie phantasievoll Konstrukte bilden.

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