Al Gore, what the hell?

Nun ist es also amtlich, Al Gore bekommt den in diesem Jahr den Friedensnobelpreis. Endlich werden seine Fans sagen, “what the hell” kann ich nur darauf antworten. Ein übler Propagandist in eigener Sache, der anderen Ökoautos predigt, und selbst Flugzeug fliegt, bekommt einen Preis, der dazu gedacht ist einen Menschen zu ehren, “der oder die am meisten oder besten für die Verbrüderung der Völker gewirkt (haben) und für die Abschaffung oder Verminderung der stehenden Heere sowie für die Bildung und Austragung von Friedenskongressen.” Das soll mir mal einer erklären…

Doch noch viel beschämender für das Friedensnobelpreiskomittee ist die Tatsache, dass gerade vor einigen Tagen dank eines britischen Richters bekannt wurde, mit welchen Falschaussagen der preisgekrönte Al Gore Film “Eine unbequeme Wahrheit” gespickt ist. Weder ist die im Film verbreitete Annahme richtig, dass der Golfstrom in naher Zukunft zu erkalten droht, noch stimmt es, dass das Abschmelzen der Gletscher auf dem Kilimandscharo hauptsächlich auf die globale Erderwärmung zurückzuführen ist. Und dies sind nur zwei der Horrorszenarien die im Film heraufbeschworen werden, aber nicht wirklich zu beweisen sind. Die Behauptung von Gore, der zufolge Eisbären wegen des Klimawandels bei der verzweifelten Suche nach Packeis schon ertrunken seien, hat sich z.B. ebenfalls als ehrenrühriges Ammenmärchen entpuppt. Die einzige wissenschaftliche Studie, die der britische Richter Justice Burton vom Londoner High Court zu diesem Thema habe finden können, hatte lediglich von vier in einem Sturm ertrunkenen Eisbären berichtet. Aufgrund dieser und weitere Fehler wäre der Film beinahe komplett aus den Schulen in Großbritannien verbannt worden. Dies wäre wohl einzig für Eisbärenfreunde tragisch gewesen, die Lügen den Kids in den Schulen aufzutischen um somit ihren Idealismus für eine weltpolitische Schimäre zu mobilisieren wird dagegen noch zu einer ernsthaften Tragödie mit weitreichender Tragweite führen. “Veganismus für den Weltfrieden“, auf solchen Wahnsinn kann man sich getrost als Welterlösungstheorie gefasst machen. Und richtig übel wird es spätestens dann, wenn das Schicksal von irgendwelchen dahergelaufenen Tierarten von der Mehrheit der Menscheit dem von vernunftbegabten Naturwesen vorgezogen wird. Die Nobelpreisjury in Schweden hat mit der Auszeichnung von Al Gore den Menschen dieser Welt einen wahrlich großen Bärendienst erwiesen…

Comments (7) to “Al Gore, what the hell?”

  1. und wie steht bad blog zum klimawandel?

  2. @Tom: Die fahren natürlich Cadillac Escalade und Chevy Tahoe, wie es sich für richtige Bösewichte gehört!!!

  3. Der Bad Blog verhält sich zum Klimaschutz, wie der Gangster zur Polizei. Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, geht man sich aus dem Weg. Und wenn die Polizei es auf ein Zusammentreffen anlegt, wird die Luft ganz schnell bleihaltig…

  4. Diesen Beitrag halte ich für überflüssig.

    Der von Menschen gemachte Klimawandel ist wissenschaftlicher Konsenz. “Die unbequeme Wahrheit” ist kein Doku-Film, sondern populistisch, damit unwissenschaftlich. Das ist klar. Klimaschutz braucht für Unwissende in den USA ein Gesicht, zur Personifizierung, zum Verstehen oder zum Bespucken. Und letzteres hat dieser Amerikaner von euch nicht nötig.

    Der Preis ist sein Verdienst, wenn auch fraglich für was. Für Frieden, Umwelt, seinen langweiligen Film?

    Sein Verdienst ist es nicht.

    In diesem Zusammenhang wäre es spannender gewesen, die eurozentrische Perspektive des Nobelpreiskomitees zu betrachten. Die höchste politische Auszeichnung weltweit, der Friedensnobelpreis, wird also an den entschiedensten, jederzeit aufbrodelnden Gegner und Herausforderer des US-Präsidenten vergeben. Eine schärfere Kritik an Georg Bush und seiner Politik scheint kaum möglich, wird nun mit Klimaschutz ummantelt.

    Das gefällt, befrieigt Europa und dem Rest der Welt. Der Antiamerikanismus hält nun ihren größten Vorzeigekritiker aus den USA in eigenen Händen.

    Nach Al Gore weiß ich, wen ich im nächsten Jahr für den Friedensnobelpreis vorschlagen werde: Murat Kurnaz.

    Oder holen die USA zum Gegenschlag aus und nominieren Gregor Gysi und Oskar Lafontaine dafür, dass sie “Fremdarbeiter” vor Deutschland bewahren wollen?

  5. Wenn “der von Menschen gemachte Klimawandel” wirklich wissenschaftlicher Konsens wäre, gäbe es dann die folgende Filmbeiträge: 1,2,3? Ich glaube wohl nicht…

    Be cool, enjoy global warming!

  6. Die extra-Berichte sind mir durchaus bekannt.

    Der Klimawandel ist ein Politikum und wird missbraucht, erstrecht aufgrund von innenpolitischen Ambitionen von unserer selbsternannten Klimakanzlerin, auch klar.

    Klimawechsel sind in der gesamten erdgeschichtlichen Entwicklung natürlich. Die Amplituden zwischen Kalt und Warmzeiten wachsen stetig, auffallend stark seit der Industrialisierung, seit Menschen verstärkt in die Ressourcen der Erde eingreifen.

    Warum würde sonst ein G8-Gipfel zum Klima stattfinden?

    Warum orientiert sich die Ökonomie mehr und mehr nach ökologischen Standarts, wenn es keine Bedrohung gäbe? Nur aus politischen Kalkül?

    Zur Bildung von Kritikfähigkeit werden jedoch bestimmt nicht die polemischen extra-Sendungen gebraucht.

  7. [...] sechs Bands bzw. als Bands getarnte Umweltschutzgruppen ihre Meinung bzw. die vorherrschende Klima-Panik ungefragt in die Welt posaunen. Textlich wie musikalisch wird sozusagen das letzte Aufgebot [...]

Post a Comment
*Required
*Required (Never published)