Gebt mir ein A(nlaß) …

Wenn der Islam nicht als jenes Opium gebrandmarkt wird, welches der männlichen Teil eines Volkes sich, seinesgleichen und den weiblichen Mitgefangenen literweise einhilft um den Zumutungen der westlichen Welt einigermassen aus dem Wege zu gehen, stattdessen aber behauptet wird, dass “notorische Weblogs” die “die berechtigte Kritik am Islam” pervertieren, kann ein Arne nicht weit entfernt sein:

Klaus Blees kritisiert in seinem Beitrag Über Moslems nur Gutes weniger den Begriff des Islamophobie als dessen Mißbrauch, um damit jede berechtigte Kritik am Islam zu verunglimpfen. Diese Befürchtung ist nachvollziehbar: Schließlich wird Kritik an Israel auch gerne mal als ‘Antisemitismus’ gebrandmarkt.” schreibt sich ein gewisser Arne Hoffmann in einem Leserbrief an das Monatsmagazin Konkret den Frust vom Leibe.

Aufmerksame Leser merken es sofort, der gute Mann aus dem hessischen Springen hat ein autochtones Gespür für Vergleiche. Wie zielsicher er darauf kommt Kritik an einer Weltreligion deren derzeitiger Aggregatzustand angriffslustig bis irrational-explosiv ist, mit Kritik an einem Land zu vergleichen dessen Bewohner bzw. deren Vorfahren sich vor der totale Vernichtung geradeso retten konnten um nun andauernd asymmetrischen Angriffen der religionssüchtigen Pfeifen aus Palästina und Umgebung ausgesetzt zu sein, lässt darauf zurückschliessen, dass er einer derjenigen (Links)Deutschen ist, die seit dem Beginn der zweiten Intifada aus allen erdenklichen (Drecks)Löchern gekrochen sind um nun endlich - den Vorfahren sei es gewidmet - zurück zu schießen. Als Mitbegründer des Watchblog Islamophobie hat der gute Hoffmann ja auch keine so schlechten Karten, nicht als der Antisemit behandelt zu werden, als der er sich in der Novemberausgabe der Konkret geoutet hat.

Es kommt halt immer nur auf den Anlaß an.

Comments (30) to “Gebt mir ein A(nlaß) …”

  1. @Edi

    Wie niedrig muss denn die Vernichtung von Vorfahren sein, das man Vergleiche zulassen darf?
    Aber ich bezweifle, das du weißt was ein Vergleich ist.

  2. Wie niedrig muss denn die Vernichtung von Vorfahren sein, das man Vergleiche zulassen darf?

    Wie dumm muss man eigentlich sein, um solch eine Frage aus meinen Zeilen zu destillieren?

    Was ihre letzte Frage betrifft, so fragen sie einfach die Brillenträger in ihrem Seminar oder Wikipedia

  3. Ihr kleines Wortspiel ist ja ganz witzig, aber leider grammatikalisch falsch. Ein wenig mehr sprachliche Exaktheit hätte auch dem Rest ihres Artikels, wenn man es denn so nennen mag, nicht geschadet. Nicht dass ich Nemesis kennen würde oder mich seinem Post anschließen würde, aber das ein oder andere Seminar hätte vielleicht, bezogen auf ihre sprachliche Performanz, nicht geschadet… Was wollen sie jetzt eigentlich aussagen? Wer sagt/schreibt: “Schließlich wird Kritik an Israel auch gerne mal als ‘Antisemitismus’ gebrandmarkt”, ist ein Antisemit? Lächerlich…

  4. @lichtung

    Ob man Antisemit genannt wird oder nicht, ist eine Frage des Datums oder Zufalls.
    Es gibt schlimmeres.

  5. @Nemesis

    Diese Auslegung tendiert ja geradezu ins nihilistische, wo bleibt Moral, Verantwortung? Ich gebe ihnen allerdings Recht: Es gibt wesentlich schlimmeres als von Mr. Nigma “Antisemit” genannt zu werden.

  6. @Lichtung & Nemesis - Es wäre sinnvoller mit einer Wand zu reden als mit einem notorischen Blogwart, der dazu neigt, seine Paranoia, überall Antisemitismus zu sehen, auf seine Umgebung projiziert. Als solches gehört er zu Broders willigen Vollstreckern, zu den schwarz- weiß- Denkern, der im Geiste Hermann Görings operiert: “Wer Antisemit ist, bestimme ich.”

  7. @lichtung

    Ich hätte natürlich hinzufügen sollen, das es HEUTE eine Frage des Datums oder Zufalls ist, ob man als Antisemit gilt.

    Ich würde mich nicht wundern, wenn man sogar ein Erdbeben - Gott bewahre - in Israel als antisemitisch nenne würde *g*

    Dem hiesigen Bund der Likud-buben würde ich alles zutrauen.

  8. An die Leere zwischen den Bäumen (der Weisheit)und Nemesis:

    Was haben Sie eigentlich für ein Problem?

    Nehmen Sie doch einfach den Kommentar von dem Hoffman nicht aus dem Kontext seines Gesagten, er verlangt danach, bei dem Missbrauch des Begriffes Israelophobie (eher Judeophobie) nicht als Antisemit bezeichnet zu werden.

    Rumginum, ein Antisemit ist er, egal ob latent oder offen!

  9. `tschuldigung, Ich meine nicht den Missbrauch des Begriffes, sondern das Verlangen von Hoffmann, auch Judeophobie (d.h.: seinen Antisemitismus und Antizionismus) ungestört ausleben zu können.

  10. Auch wenn ich das Bild des “notorischen Blogwarts” (wo ist er und sein Beißreflex eigentlich?) recht zutreffend finde, muss ich mich doch von den Aussagen Mignons und Nemesis’ distanzieren.

    @Pjot-R: “An die Leere zwischen den Bäumen (der Weisheit)”, das haben sie ja schön gesagt…

    Ich habe mir den Kommentar von Hoffmann gerade noch einmal in seiner Gänze angeschaut und kann nach wie vor keinen Antisemitismus erkennen. Was sie jetzt daraus machen (”er verlangt danach, bei dem Missbrauch des Begriffes Israelophobie (eher Judeophobie) nicht als Antisemit bezeichnet zu werden.”) ist ein fragwürdiger, logisch erscheinender Umkehrschluss, den allerdings SIE ziehen, und selbst wenn man ihn zieht, sehe ich nichts antisemitisches darin, vielleicht muss man dazu aber auch sein Leben der systematischen Onlinedenuziation von angeblichen Antisemiten verschrieben haben und den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Einfach mal auf die Lichtung treten…

  11. “pjotr” - Argumentieren Sie nachvollziehbar: Wer den Satz “Schließlich wird Kritik an Israel auch gerne mal als ‘Antisemitismus’ gebrandmarkt” als antisemitisch auslegt, sollte dies begründen. Der Satz beinhaltet nichts weiter als eine Kritik daran, dass Kritik (subj. Wertung im Ermessensspielraum von Zustimmung bis zur Ablehnung) an (der Politik des) Staates Israel mit Antisemitismus gleichgesetzt wird. Dass Kritik gerechtfertigt ist, belegen Menschenrechtsverstöße (vgl. amnesty- international- Berichte), die zu ahnden sind, egal von welchem Land bzw. welcher Regierung sie ausgehen; davon abgesehen gibt es die Ablehnung der Existenzberichtung des Staats Israel, die zumindest als antizionistisch einzustufen ist. Dass eine solche Ablehnung sich gegen eine staatliche Körperschaft von “jüdischem Interesse” (Zionismus als Möglichkeit, eine jüdische Identität zu schaffen), muss nicht notwendig antisemitisch sein (sprich der konkreten Judenfeindlichkeit), stellt sich aber als demokratiefeindliche, geistige Appeasement-Politik heraus.

  12. @Pjot-R wrote:
    Wann haben sie denn eigentlich schon bewiesen, das sie keine Antisemit sind um das vorzuschreiben, was er ist oder ab wann er es nicht ist?

    Und wenn er einer wäre, das ändert nichts daran, das er mit dem schon Text schon richtig liegt.

  13. An die Mignon-Zelle:

    Ich kann mich jetzt nicht mit dem beschäftigen was Sie da geschrieben haben, weil es mir zu “verklausliert” ist und ich es deswegen jetzt nicht verstehen will, vielleicht später.

    An das Kapitel aus einem Buch, das ich nie gelesen habe:

    Warum haben Sie mich denn noch nicht als Antisemiten bezeichnet? Ich habe nicht geschrieben das Hoffmanns Text richtig oder falsch ist, ich habe ihn lediglich als Antisemiten bezeichnet und versucht zu sagen, warum ich das bei ihm so lese.

  14. an Mignon:

    Ich habe Ihres doch noch gelesen und verstanden, die Antwort:

    Lesen Sie richtig !

  15. “pjot-R” - Wenn Sie die Feststellung, dass Kritik an Israel gerne als antisemitisch bezeichnet wird, darauf zurückzuführen, dass Sie das “Verlangen von Hoffmann, auch Judeophobie (d.h.: seinen Antisemitismus und Antizionismus) ungestört ausleben zu können” dem Verfasser der Zeilen unterstellen. Wer Kritik mit Feindschaft verwechselt, der hätte eine wunderbare Karriere in der SED (”Wer nicht für uns ist, ist gegen uns”) oder in der NSDAP anfangen können.

  16. Ja, sehr gut erkannt ! Mein Platz ist genau da wo ich es mir wünsche. Da weder SED noch NSDAP heutzutage Parteibücher ausgeben, habe ich mich in die Listen der NPD und der Linkspartei eingetragen. In beiden Organisationen vertrete ich heute die konservative Fraktion (den rechten Flügel) und schreie meinen politischen Feinden das: “Antisemit, Du übler !”, zu jeder Landtagssitzung ins Gesicht!

    Nein mal ernsthaft, ich kann Sie ganz gut verstehen und merke für mich selber, dass Sie wirklich zu verwirrt sind, um meine Intention zu verstehen (oder nicht lesen können, aber das denke ich nicht, ist nur möglich), deswegen, um mal freundlich zu Verwirrten zu sein:

    1. Ich habe nicht argumentiert, sondern jemanden als Antisemiten diffamiert und ich habe weder ein schlechtes Gewissen noch Angst vor den Folgen deswegen, weil ich Chef der Meinungspolizei bin und eine Keule mit mir trage.

    2. Die Intension Hoffmanns in seinem kurzen Geschreib ist es die Angst vor dem (politischen, möglich,aber nicht zwingend) Islam (nicht vor arabischen Staaten!) mit der Angst vor Israel (die für Deutsche sehr wohl einer antisemitischen Intension entspringt, nämlich die Angst vor bemittelten und bewaffneten Juden!) gleichzusetzen.

    Also bitte, lesen sie mehr und richtig, bevor sie losdenken und mich anspinnen. Danke im Voraus.

  17. Wie kann man jemanden verstehen, der verwirrt sein soll, ohne sich auf die Stufe des Gegenüber zu stellen?

    Nun gut, Enigma, über die Intention von jemanden anders kann man spekulieren; aus dem Text geht jedenfalls nicht wesentlich hervor, dass Ängste miteinander gleichgesetzt werden. Zentral scheint mir sein Hinweis darauf zu sein, dass Kritik mit Phobie verwechselt wird. Sie selbst belegen seine Zeilen ganz gut.

  18. Ach Mignon, sie scheinen ja schon derart verwirrt zu sein, dass sie sogar schon Pjort-R mit mir verwechseln…

    Ich habe mich bisher am Wir-erklären-zwei-deutschen-Deppen-das-Problem-mit-dem-Antisemitismus-Spiel nicht beteiligt, weil ich in meinem Beitrag recht deutlich herausgestellt habe, weshalb ich den Herrn Hoffmann für einen veritablen Antisemiten halte: “Aufmerksame Leser merken es sofort, der gute Mann aus dem hessischen Springen hat ein autochtones Gespür für Vergleiche. Wie zielsicher er darauf kommt Kritik an einer Weltreligion deren derzeitiger Aggregatzustand angriffslustig bis irrational-explosiv ist, mit Kritik an einem Land zu vergleichen dessen Bewohner bzw. deren Vorfahren sich vor der totale Vernichtung geradeso retten konnten um nun andauernd asymmetrischen Angriffen der religionssüchtigen Pfeifen aus Palästina und Umgebung ausgesetzt zu sein, lässt darauf zurückschliessen, dass er einer derjenigen (Links)Deutschen ist, die seit dem Beginn der zweiten Intifada aus allen erdenklichen (Drecks)Löchern gekrochen sind um nun endlich - den Vorfahren sei es gewidmet - zurück zu schießen.

    Dazu gibt es nichts hinzuzufügen, außer man heißt Herr Hoffmann und hat einen ‘guten Ruf’ zu verlieren…

  19. hihihihihi!

  20. [...] 16, 2007 by telegehirn Hier haben wir mal wieder ein Beispiel dafür, wie ein deutscher Antizionist einen linken Antizionisten aus Israel, der auch eine Kapazität auf dem Gebiet der angewandten [...]

  21. 1. Antisemitismus bedeutet Judenfeindschaft. Das Wort beinhaltet, dass man einen Menschen deswegen ablehnt oder ihm die Existenz abspricht, weil er Jude ist oder weil man in ihm jüdische Stereotype erkennen will.

    2. Antizionismus ist inverser Zionismus. Zionismus ist eine bedeutsame Strömung des politischen Judentums; aber er umfasst nicht das GESAMTE Judentum.

    3. Antizionismus muss nicht zwingend Antisemitismus sein. Er kannn mit ihm Hand in Hand gehen, wenn er mit jüdischen Stereotypen ‘argumentiert’.

    4. Ein inner-jüdischer Antizionismus ultraorthodoxer Rabbiner ist politisch verwerflich, aber nicht per se antisemitisch.

    5. Die logische Konsequenz, wenn antizionistische Rabbiner zu Antisemiten verklärt werden, ist es, anti-orthodoxe Zionisten zu Antisemiten zu verklären, weil sowohl der Zionismus als auch das orthodoxe Judentum für sich beanspruchen, ‘jüdisch’ zu sein. Unterschiede bestehen nur quantitativ, in der Zahl der Anhängerschaft.

    6. Vergleichen kann man alles miteinander, nur nicht gleichsetzen. Mögen weit hergeholte Vergleiche auch merkwürdig erscheinen, so sagen sie nichts über die Meinung des Verfassers. Die Form, dass Kritik zur Feindschaft verklärt wird, bleibt die selbe. Es sagt nichts über die Qualität derselben aus.

    7. Und wer den Islam per se mit dessen Entartung, dem Islamismus, verwechselt, der hat ein grundsätzliches Problem zu differenzieren.

    8. Und so scheint es, als ginge es den Herrn Verfassern vornehmlich darum, ihre Ideologie, ihr geschlossenes Weltbild zu verteidigen.

    “Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
    Ich kenn auch die Herren Verfasser;
    Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
    Und predigten öffentlich Wasser.”
    (Heinrich Heine)

    9. Und wer den Bombenterror auf Dresden rechtfertigt, der von keiner militärischer Bedeutsamkeit war, vornehmlich Zivilgebiete und Flüchtlinge traf, der beweist, wes Ungeistes er ist.

  22. Toll Mignon, schön das Sie irgendwen belehren wollen, aber haben Sie auch einen Adressaten ?

    Ach ja, ich habe mal bei einem Teetreffen vor zwei Jahren Bomb R. Command gefragt, wie er das mit den Deutschen Zivilisten denn bitteschön rechtfertigen will, er meinte dazu nur, er hätte von alledem gar nichts gewusst !

  23. Pjotr - Ein Ihrer Reaktion erkenne ich, dass Sie nicht zu einer argumentativen Auseinandersetzung bereit sind. Stattdessen geht es lediglich um Aufrechterhaltung Ihres Weltbildes.

  24. Ich will nicht belehren; ich will argumentieren. Sollten Sie gegenüber Argumenten resistent sein, was Ihr letzter polemischer Beitrag belegt, dann ist es nicht mein Problem.

    Mit Ihrer Verbohrtheit könnten Sie einen guten Mullah abgeben. ;-)

  25. Danke ;-)
    Fein, dass Sie so unkonkret anworten!

    Welches Weltbild habe ich denn, gibt es da irgendwas, was Sie mir persöhnlich sagen wollen? Lassen Sie das bitte bleiben Mignon! Ich habe auch an Ihren stumpfen, realitätsfernen Argumenten kein Interesse, aber das bekommen Sie in mit ihrer hässlichen, selbstzufrieden “Ich haber aber mal etwas darüber gelesen…”-Attitüde wohl eher nicht mit.

    Schön dass Sie etwas machen, das mir die Zeit raubt: NERVEN WIE EIN ELENDER HIPPIE, SIE SAFTSACK! RAFFS MAL ALTER UND FACE DIE REALITY! READ THE LINES, READ ENDLICH! puh… jetzt ist es doch raus, tja ich kann halt nicht so lange wie du durchhalten, hast gewonnen, ich ändere mein weltbild weil ich mich selber nicht mehr unter kontrolle habe…

    am besten fange ich damit an auf wikipedia nachzulesen, was ein argument ist, dann geh ich zum gegenstandpunkt und lerne wie ich das anwende, später kaufe ich mir von einer kameradschaft ein gewehr, sage ihnen sie sollen die kohle der revolution spenden und dann knall ich mich vor einer moschee wegen der israelis ab, danke lieber mignon, du hast mir mit all deiner weisheit die augen geöffnet!

  26. Pjotr - Sie weichen so schön vom Thema ab, nämlich meiner Kritik daran, dass Sie einem Menschen Antisemitismus UNTERSTELLEN, der zwischen Kritik und Feindschaft differenzieren will. Ich will mich nicht wiederholen. Solang Sie unsachlich bleiben, werde ich nicht auf Sie eingehen. Schreiben Sie ruhig noch Ihr Schlusswort.

  27. Ich habe Ihnen unrecht getan Mignon, aber heute weis ich mehr und nehme alle R’s an den Enden der, ihre Person beschreibenden, Attribute mit verlaub zurück, woher hätte ich denn nur wissen sollen, das die Mignon ein weiblicher Charakter ist!
    Aber da zeigen sich mal die gravierenden Unterschiede zwischen uns beiden ein wenig genauer : Während Sie sich als Deutsche immer wohlfühlen wollen und sich deswegen auf ein Deutschland der Dichter und Denker beziehen (was in diesen Breiten schon zwanghaft ist), kann ich das nach Buchenwald nicht und beziehe mich stehts auf ein Deutschland der Mörder-Innen und Lügner-Innen und sehe mich, modern erzogen, als Kosmopolit. Weil ich mich wie Sie aber auch oft wohlfühlen will, beziehe ich mich gerne auf Länder in denen die Scharia nicht gilt und die Verfechter jener auch gestoppt werden, eben den Ländern der Dichterinnen und Denkerinnen.

    Ach ja, hätten Sie den Nummernkatalog mit Ihren “Argumenten” an mich adressiert und nicht (wie feige!) an Irgendwen, hätte ich mich vielleicht dazu herabgelassen diesem auch logisch nachvollziebar zu widersprechen.
    Im Endeffekt des ganzen, halte ich Sie für eine romantisch-verklärte Spinnerrin und werde auch nicht mit Ihnen diskutieren können, weil, wie Sie ja schon vorher implizierten, ich ein modern-verklärter Spinner bin.

  28. Wie bitte, ich weiche vom Thema ab ?
    Sie ham se ja wohl nicht mehr alle !

    “Klaus Blees kritisiert in seinem Beitrag Über Moslems nur Gutes weniger den Begriff des Islamophobie als dessen Mißbrauch, um damit jede berechtigte Kritik am Islam zu verunglimpfen. Diese Befürchtung ist nachvollziehbar: Schließlich wird Kritik an Israel auch gerne mal als ‘Antisemitismus’ gebrandmarkt.”
    ergo:
    Antisemitismus ist eine Brandmarke und vergleichbar mit einer Verunglimpfung, falscher (suggestive: jeglicher) Kritik am Islam !

    Da schliesst sich bei mir, der Probleme gerne löst und sich nicht mit ihnen im Dreck suhlt, gleich ein ganzer Rattenschwanz von Überlegungen über diesen Unsinn an, heraus kommt bei mir:
    diesem Menschen tut ein Antisemitismusvorwurf so weh, wie falsche Kritik am Islam.
    Darüber denke ich so: Er ist entweder blöd, ein Antisemit oder beides.

    Ich habe mich dann dafür entschieden ihn beides zu zeihen, um dem Nigma nicht das Gefühl des alleine da Stehen zu geben und wollte es eigentlich darauf beruhen lassen, bis Sie und die Lichtung aufgetaucht sind um strahlenden Stumpfsinn ins so schon düstre Elend zu bringen. Die Argumentkeule schwingend schlugen sie erbittert auf mein Schild David’s ein, Sie baten gar die tosenden Menschenmassen auf den Rängen, den Pöbel um Hilfe und mochten doch nichts zu verrichten…und schreien am Ende, dem Tode der Erschöpfung nahe: “Was weichst Du mir aus, erschlage mich doch! Setz dem grausam Spiel ein Ende! “.

    Vielleicht verstehen sie es ja so, aber mal ehrlich Mignon, sie sind echt blöd, zu faul zum lesen, schwer von Begriff, borniert und ja eben: Sie schwingen eine
    Keule und kein Schwert !

  29. Von einem Menschen wie Ihnen, der zu den abstrusesten Folgerungen - die irgendwie in sein Weltbild passen - neigt, als “blöd” bezeichnet zu werden, gehört wirklich ins Reich der Idiotien.

    Die Schlussfolgerungen, die Sie aus meiner Namenswahl herleiten, entspringen mehr Ihrer verbohrten Weltansicht denn einer logisch nchvollziehbaren Argumentation. Wenn ich mich auf eine Romanfigur aus einem Werk Goethes bezieh e, dann aus dem einfachen Grunde, weil es mir gefällt. Alles andere entsteht Ihrer wüsten Spekulation.

    Und gerade dieser Ansatz, Ihre eigenen Folgerungen zum Weisheit letzter Schluss zu verlieren, belegt ihre Argumentationsunfähigkeit.

    Wenn Sie aus der Aussage “Schließlich wird Kritik an Israel auch gerne mal als ‘Antisemitismus’ gebrandmarkt.”

    “Antisemitismus ist eine Brandmarke und vergleichbar mit einer Verunglimpfung, falscher (suggestive: jeglicher) Kritik am Islam !”

    dann entspricht dies bestenfalls Ihrer psychischen Wahrnehmung. Antisemitismus ist nach Hoffmanns Aussage per se noch keine Brandmarke; aber der Vorwurf - der gesellschaftlich negative Konsequenzen nach sich ziehen kann - gleicht schon einer solchen. Wenn man jemanden aufgrund seines fehlenden Differenzierungsvermögens Israelkritik mit Antisemitismus gleichsetzt, so stellt man den Kritisierenden semantisch auf eine Stufe mit Chamberlain und Heydrich. Erklären Sie mir, was das nicht sein soll als Brandmarke?

    Und dass es ebenso wenig den “Islam” gibt wie das “Christentum” gibt, sollte jedem nicht in schwarz-weiß- Schablonen denkenden Menschen klarsein. Dass “falsche Kritik” am Islam nicht zwingend jegliche heißen muss, braucht in den Schädel eines palmström- Logikers nicht hineinzupassen.

  30. ja, ja miggi, schon klar…
    aber, sag mal, du bist wirklich zu faul alles genau durchzukauen nich war ?!

    Wir machen das mal so ne, sie lesen sich mal alles noch mal ganz genau durch und scheißen auf ihre sinnlosn autoritäts-argumente!

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