Wahlkampf auf pakistanisch…
… ist nicht gerade zivilisiert. Heute Nachmittag wurde die ehemalige Premierministerin von Pakistan und derzeitige Oppositionsführerin Benazir Bhutto bei einem brutalem Anschlag ermordet. “Ein Sprecher des Krankenhauses in der Garnisonsstadt Rawalpindi bestätigte nach Angaben mehrerer Fernsehsender ihren Tod. Die genauen Umstände waren zunächst unklar. Die Polizei erklärte inzwischen zu dem Ablauf, ein Selbstmordattentäter, der sich bei einer Wahlkampfveranstaltung Bhuttos in die Luft sprengte, habe vor der Zündung seines Sprengsatzes auf die 54-Jährige geschossen. Er habe Bhutto in den Hals getroffen. „Der Angreifer schoss und sprengte sich dann in die Luft“, sagte ein Polizeibeamter. Bhutto erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus.” Quelle.
Demokratien müssen belastbar sein, also etwas aushalten können, doch Mord als integraler Bestandteil des politischen Geschäftes ist der Anfang vom Ende. In diesem Fall der Anfang vom Ende eines halbwegs demokratischen Landes namens Pakistan. Egal wer diese Wahl letztendlich jetzt noch gewinnt, das Blut von Frau Bhutto und jenen unzähligen Namenlosen die bisher im Wahlkampf ums Leben kamen klebt nicht nur an den Händen der Taliban, sondern auch an jenen von Präsident Pervez Musharraf und seinem ärgstem Widersacher Nawaz Sharif.
Eine erste Analyse im Internet, finden Sie hier…
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