The Vice Guide to…Antiimperialism?
Hip, Hipper, Hipster! Das VICE Magazine ist international die Bibel für den urbanen Bohème mit hedonistischem Hang zu Drogen, öffentlichem Sex, bunten Formen und Farben und stylischer Inhaltslosigkeit. Pro Seite ein visueller Overkill, ein Paar Pimmel von Terry Richardson, ein großer Haufen intersexueller Anzüglichkeit und wenn überhaupt ein 10-zeiliger Gonzo-Artikel. Was solls…der Hipster ist zufrieden und immer informiert über Sonderangebote bei American Apparel. Dachte man zumindest nach Büchern, wie dem Vice Guide To Eating Pussy oder demselben Guide to Sex, Drugs and Rock’n'Roll, die zwar auf dem Küchentisch bei Muttern Stirnrunzeln auslösen würden aber sonst nicht zu schockierend sind und gerne mal kurz vor Witzig bei Lächerlich links abbiegen. Politisch ist das Magazin nicht…bei soviel Selbstbewusstsein und DIY-Ethos schimmert natürlich hier und da ein bisschen Keller-Romantik durch aber mehr nicht.
Wenn’s aber soweit ist, gibt es keine Überraschungen: deutsch bleibt deutsch, da helfen keine Pillen.
frechi v. jaegerzaun wrote:
nachdem man sich bei den “do and donts” an allzuviel retrofickifickistyle und cheesyness narkotisiert hat, sackt man spätestens bei dem langweilerinterview mit irgendeinem mexikaner (”Außerdem sind die mexikanischen Mädchen sehr schön“), der jetzt aber in berlin lebt und palituch geschultert trägt ab…
Posted on 20-Jun-08 at 4:14 pm | Permalink
Edward E. Nigma wrote:
Der erste Kommentar unter dem Vice-Beitrag aus Beilin sagt eigentlich alles:
“diese verdammten juden !”
Kommentiert von: peter | 18. Juni 08 um 12:30 Uhr
Posted on 20-Jun-08 at 6:54 pm | Permalink