Muslim und witzig sein? Geht das?

Der Cheflangweiler vom Scheibenwischer, Bruno Jonas, hat vor einiger Zeit erklärt, dass er nach den Konflikten um die dänischen Mohammed-Karikaturen Witze über den Islam meide. Dummerweise hat er diesen Witzboykott nicht auf alle weiteren Themenfeldern erweitert, sonst könnte man nämlich schon jetzt den äußerst zähen Pennälerhumor des Jonas auf dem Friedhof der alten Kalauer entsorgen. Zum Glück gibt es auch den einen oder anderen Lichtblick, auch aus dem Millieu der progressiven Moslems…

Optik, tik,tik, tik, Boooooooom!

Nachdem schon vor einiger Zeit der Royal Bunker angekündigt hat seine Pforten zu schliessen, verkündet nun ein zweites Berliner Deutschrap-Indielabel sein vorzeitiges Ende. Optik Records (OR) wird Ende diesen Jahres, nach der Veröffentlichung des Mixtapes “John Bello Story 2″, aufgelöst. Kool Savas, Labelgründer und Zugpferd Number One, äußert sich gegenüber seinen Fans ziemlich enttäuscht:

Ich muss zugeben, dass sich meine Vorstellungen, gemessen an den Erwartungen die ich hatte, nicht vollends erfüllt haben. Optik war nie darauf ausgelegt so schnell wie möglich die höchsten Gewinne einzufahren, sondern Rapdeutschland durch kreative, qualitative und interessante Releases zu bereichern. Allerdings ist es mittlerweile fast unmöglich geworden, durch Indie Verkaufszahlen ein gesamtes Label am laufen zu halten. Ich will nicht rumheulen, was illegale Downloads usw. angerichtet haben, aber Fakt ist, dass wo nicht gekauft wird auch nicht produziert werden kann. Im Großen und Ganzen blicke ich aber glücklich auf die vergangenen Jahre und muss mich bei denen bedanken, die an die optische Vision geglaubt und dafür tagtäglich gearbeitet und gekämpft haben. Ohne Euch wäre das ganze immer nur ein Traum geblieben. Ihr habt diesen Traum zur Wirklichkeit gemacht und uns, den Künstlern von Optik Records, das Fundament geboten sich kreativ auszuleben. Ich danke Euch vom ganzen Herzen!

In der Erklärung heißt es weiter, dass physikalische Tonträger ein Auslaufmodell darstellen und als Hauptfinanzierungsmodel objektiv betrachtet nicht mehr funktionieren. Doch irgendwie trifft das nicht den Punkt. Der Jihad-Rapper Prinz Pi (1,2) wird sein neues Album Neopunk in Zusammenarbeit mit Urban, welches eine Unterabteilung von Universal ist, veröffentlichen und damit den ersten Schritt vom Indie hin zum Major machen. Pi, welcher sonst immer strickt gegen Majors polemisierte, ist aufgrund seines Images als antimoderner Idealist ein interessanterer Kandidat für die deutsche Musikindustrie als die Wundertüte OR. Und das nicht obwohl, sondern gerade weil er in seiner DVD “Das PrinzIP Prinz Pi”, mit einem Baseball-Schläger einen Golfball in ein Universal Gebäude schlägt, worauf hin dieses dann planmäßig explodiert.

Doch damit noch nicht genug der schlechten Nachrichten. Während das Label vom King of Rap Insolvenz anmeldet, vermeldet der Mindener Kuschelrapper Curse gegenüber den entsetzten Medienschaffenden, dass er im Duett mit Deutschrockgruftie Marius Müller Westernhagen den Titel “Freiheit” für sein bald erscheinendes Album neu vertont hat. So einfach kann man Deutschrap auch unter die Erde bringen, man muß nur Curse und Pi als Totengräber (“Suicide is Painless”) engagieren…

From New York to GDR…

Es war irgendwann Ende der 80er Jahre als auf einmal in meiner Polytechnischen Oberschule Breakdance AGs angeboten wurde. Ungefähr zu gleichen Zeit sah ich den Film Beat Street gemeinsam mit meiner gesamten Klasse. Doch dies war eigentlich schon das Ende des Anfangs. Die DDR-Kulturfunktionäre umarmten aufs Herzlichste eine Subkultur, die aus dem kapitalistischen Ausland kam…

Im Sommer 1989 kam es zur ersten großen Rap-Jam in der DDR. Zwischen zweitausend und dreitausend Jugendliche und Heranwachsenden fielen damals in mein Heimatdorf, dem beschaulichen Radebeul, ein und feierten eine der schönsten Partys, die ich bis jetzt zu Gesicht bekam. Das heutzutage niemand mehr verstehen kann, wie schön eine Jugend in der SBZ sein konnte, wenn man nicht den ausgetrampelten Pfaden der FDJ folgte, und die Eltern auch nur ein wenig open minded waren, ist dem ganzen Schund al á Sonnenallee zu verdanken.

Wir hatten zwar “nüscht“, aber davon reichlich. Die unzähligen Widrigkeiten waren ein enormer Ansporn für uns Kids, und kein Grund zu resignieren. Dazu waren wir einfach noch nicht alt genug. Stattdessen hat man aus der Not ne Tugend gemacht, so wurden aus Schuhlack die ersten Graffiti gezaubert, aus DDR-Jogginganzügen mittels der Fingerfertigkeiten von Mom ein Adidasanzug geschneidert und mit ein wenig technischer Hilfe von Dad konnte man sogar den DDR-Kassettenrecorder soweit manipulieren, dass es möglich war seine eigenen Rapsongs aufzunehmen. Es ging einiges damals (1,2,3), doch ist dies kaum jemandem bekannt. Weshalb ich hier noch einmal mit Nachdruck auf den Dokumentarfilm “Here we come” hinweisen möchte, damit ihr endlich eure Bildungslücke schließen könnt…

The Empire Strikes Back…

Der Kapitalismus ist ungeduldig geworden…egal, wie sehr er sich anstrengte, sich anschickte sauberer, freundlicher, sanfter und cooler zu werden: die kritischen Theoretiker, die Esoteriker, die Kommunisten, die Konservativen, die Nationalsozialisten, die Grünen, eigentlich alle, alle finden das Haar in der Suppe. Vor allem die vulgärmarxistische und die ökologische Linke sieht hinter seiner sich ständig verändernden Fassade stets das alte, rauchende, stinkende Monster, die übervölkerte Hütten in Manchester, den Bulldozer der nicht nur alles der Erde gleichmacht, sondern sie auch zerstört, stets nur das evil empire.

Das lässt er sich nicht mehr gefallen und rächt sich mit seinen eigenen Waffen: Im Fernsehen. Getarnt als Werbung für -was sonst?- zwei neue Autos.

Die Mitte liegt links?

Warum die grüne Blase bald platzen wird, wieso Kurt Beck wohl der aussichtsreichste Kanzlerkandidat 2009 ist und warum die CDU in einem Fünf-Parteien-System derzeit in einem Dilemma steckt, dass alles erklärt Wolfgang Münchau in einem FtD-Kommentar

Ohne Scheiß!

Blinde Hühner und das Korn, eine unendliche Geschichte großer Missverständnisse. Ich möchte heute hier die Gelegenheit nutzen Euch meine aktuellen Highlights ans Herz zu legen. Anfangen möchte ich mit einem etwas älteren Schmankerl aus der linken Wochenzeitung Jungle World. Da erklärt Tjark Kunstreich den linken Freunden der Scholle, dass ihre Tarnung als “Kosmopoliten” mehr über ihre eigenen Defekte aussagt, als den Revolutionsfanatikern lieb sein kann:

Unter dem Eindruck der deutschen Wiedervereinigung und des Zusammenbruchs des Ostblocks erlebte der Begriff des Kosmopolitismus eine vorläufige Wiederbelebung. Dem Sympathie heischenden Flirt vieler Linker mit dem erstarkenden Nationalismus wurde Kosmopolitismus als Antidot entgegengesetzt, in der Annahme, man müsse selbst auch positive Begriffe prägen. Aber die, die als Kosmopoliten verfolgt wurden, hätten sich zumeist nicht als solche bezeichnet; eine solche Tradition lässt sich beim besten Willen nicht herbeizitieren. Viel­mehr verweist das Bedürfnis nach einer solchen Tradition auf die Unfähigkeit der Linken zum Kosmopolitismus, weil es auf den Wunsch nach einer, und sei es nur historischen, Heimat verweist.

Doch was wahrlich verwundert, auch der Herr Ripplinger trifft in dieser Ausgabe das Körnchen Wahrheit welches er sonst gerne in seinen Schachtelsätzen so mir nichts, dir nichts verschwinden lässt: “Die frisch gebackenen Patrioten steigen aus dem Jet und sagen: »In Timbuktu habe ich mich endlich als ein Deutscher gefühlt. Ich glaube, ich muss einen Hitlerfilm drehen oder eine Konzertreihe zur deutschen Seele dirigieren, ich muss mich definieren.« Wer sich definiert, bleibt in engen Grenzen.

Sein Kollege aus der Jungle-Redaktion, Ivo Bozic, hat dieser Tage in einem Beitrag mal wieder etwas Schleichwerbung für das neueste Propagandaprojekt der radikalen Linken aus Duisburg gemacht. Ganz ehrlich, ohne Scheiß Ivo, aber den Dreck hättest du wirklich in den Untiefen des World Wide Webs links liegen lassen können…

Ne also ehrlich, da können die Falken-Mädels aus Bismarck - die ihren Freunden mal so richtig die Meinung geigen wollten - sogar besser rappen, als dieser Schmock ausm Pott. Ick bin raus…

PS: Das es im HipHop schon lange nicht mehr um das technische und lyrische Können, sondern um Identität geht, zeigt allein die Tatsache das diese amerikanischen Jungs noch keinen Plattenvertrag haben.

Antideutscher Trachtenverein

Mein geschätzter Kollege Nichtidentisches schreibt sehr treffend über die jährlich präsentierte geistige Armut der deutschen Antifa, wenn sich der Jahrestag der alliierten Bombardierung Dresdens in Sichtweite befindet. Weil er zu formulieren vermag, was mir schon seit geraumer Zeit unter den Nägeln brannte, dokumentiere ich seinen Beitrag in voller Länge:

Als jugendlicher Antifa-Aktivismus endgültig in werden wollte, antichambrierte man auf Antifa-HipHop-Jams oder wahlweise Egotronic-Raves, legte sich entsprechende Insignien zu und marschierte im antideutschen Trachtenverein von einer Manifestation völkischen Denkens zur Nächsten, um dort vor Aktionismus zu strotzen. Bereits damals erfüllte mich am jugendbewegten Parolengebrüll blankes Unbehagen, solange der 2. Weltkrieg als ein Hauptspaß vermeiert wurde, den man nur auf der richtigen Seite hätte erleben wollen. “Stalingrad, Stalingrad, Deutsche in ein Massengrab” heiserten in schwarz getauchte Gespenster drauflos, die weiß-blaue Flagge schwenkend.

In Dresden trifft man sich alle Jahre wieder gerne mal zum Manöver und trägt Wimpel und Banner zur Schau. Eines verlautet, inhaltlich wie 100 andere, “Alles Gute kommt von oben.” Ein Aufruf tönt pädagogisch wertvoll: “Selber Schuld”. So dominiert noch das Bedürfnis, dem ganzen Grauen Witz und verklemmte Lacher abzunötigen. Dieses Glorifizieren einer Kriegshandlung im hämischen Jubeln ist kein Gegenmittel zum ekelhaften Opferdünkel der deutschen Nazis, sondern nur dessen Blaupause, wenngleich der Schritt zum Surrogat hoffentlich ein unbewältigbarer ist. Im kollektiven Juppieh-Bomber-Harris-Geschrei ist keine Spur an Reflexion über die Ereignisse zu finden, sondern allein jugendliche Gewaltphantasien. Mental wird Krieg zu dem Abenteuerspielplatz, als den man die Konfrontation mit den Nazis sich wünscht. Die Unterstellung jubelt mit, den Airforce-Piloten sei ein Bewusstsein des Todes, den sie auszustreuen gezwungen waren abgegangen, sie seien nicht eine für sie äußerst gefahrvolle, verlustreiche Wahl des schlechtesten, aber einzig verbleibenden Mittels eingegangen, sondern hätten sich bereits mit dem Geschehen identifiziert wie ihre Gegner.
(Continued)

Cosmopolitan Reflections

Nein, es folgt keine dieser pseudo-englisch betitelten Selbstreflextionen, sondern ein Paar interessante Schnipsel im Zusammenhang mit einer Veranstaltung, die Ende Januar in London stattfinden wird: “Anti-Zionism and Antisemitism. Cosmopolitan Reflections”. Auf dieser sollen die Thesen aus David Hirshs gleichnamigen Papier mit vier weiteren britischen Akademikern diskutiert werden. Vorab hat Hirsh, der Soziologiedozent am Goldsmiths College der University of London ist, das Papier schon mal alleine besprochen, was man sich [hier] anhören kann. Ich habe es noch nicht gehört und lasse es mal unkommentiert aber der Titel lässt interesannte Gedanken vermuten. Vielleicht will ja jemand…

To Wikia? Abwarten…

Schon vor einer ganzen Weile hörte man etwas von einer neuartigen Suchmaschine rumoren, die den Goliath der Internetsuche Google herausfordern wollte: Seit gestern ist dieser Suchmaschinendavid namens Wikia Search online. Das Grundprinzip der Suchmaschine soll Qualität statt Quantität sein. Diese soll mit Hilfe der Mitglieder eines angegliederten sozialen Netzwerks bestimmt werden. Bei der Technik des Netzbehemoths Google ist das anders: die Hauptzutat im Google-Rezept ist Page Ranking, d.h. die Suchergebnisse werden nach “Relevanz” sortiert, welche über die Zahl der Verweise usw. errechnet wird. Die Geheimzutat jedoch, ist wie beim Getränkeriesen Coca Cola streng geheim und die ist es ja, die so mächtig ist, dass “im Internet suchen” mit “googlen” synonym ist.

Mit dem gerade modernen Ansatz, dass eine Gemeinschaft von Benutzern in öffentlicher, offener und transparenter Art und Weise Informationen anhäufen, will Wikia eine Alternative zu diesem System schaffen. Noch ist das Alpha in der Adresse bei Wikia Search sehr ernstzunehmen und man sollte die finale Version abwarten um zu schauen, ob a) das Konzept überhaupt zündet und b) ob mit zunehender Mitgliederzahl, auch die Kompetenz zur Bestimmung der Qualität steigt oder nicht. Momentan sind die wichtigsten Funktionen der Suchmaschine noch gar nicht online und die Macher ernten in der Presse viel Hohn und Spott. Diese verteidigen sich und wollen das Projekt Wikia Search als Prozess betrachtet sehen und betonen, dass nichts daran fertig sei und seien könnte.

Andere behaupten es würde gar nicht funktionieren können. Aber immerhin, vor etwas mehr als 100 Jahren dachten die Menschen man würde vom Eisenbahnfahren wahnsinnig werden, weil das Gehirn die vorbeischnellenden Landschaften nicht verarbeiten könnte. Und auch darüber haben schlaue Leute medizinische Abschlussarbeiten geschrieben. Die Polemik mal beiseite aber das Projekt klingt durchaus denkbar und zwar nicht erst zusammen mit dem Weltfrieden oder außerirdischem Besuch - toitoi, wenn nicht die Klimakatastrophe bis dahin alles irdische Leben vernichtet hat. Abwarten… interessant wird es nur zu sehen, ob das Projekt eine Qualitätssteigerung in der Internetsuche schaffen kann. Bis dahin braucht es aber dringend noch einen weniger sperrigen Namen. Der derzeitige ist in keiner mir bekannten Sprache eine Alternative zu dem griffigen “googlen”…

Neues Jahr, neues Glück…

..es sei denn Sie rauchen und leben in Berlin, Brandenburg oder einem der weiteren neun Bundesländer in denen zum neuen Jahr sogenannte Nichtraucherschutzgesetze erlassen wurden. Mit kleineren Unterschieden in der Umsetzung bedeuten diese Gesetze, dass das Rauchen aus öffentlichen Räumen verbannt wird - ob Parlament oder Eckneipe ist also entgegen jeder Logik erstmal wurscht. Ich sehe diesem Verbot mit relativer Gelassenheit entgegen, weil man sich bis zum 1. Juli zunächst nur mit Nichtrauchern jedoch nicht mit den Behörden auseinandersetzen muss. Ab Mitte des Jahres werden Verstöße gegen die neuen Bestimmungen dann aktiv geahndet - mit dreistelligen Summen für undisziplinierte Raucher und vierstellige für kriminelle Gaststättenbesitzer. Die genauen Bestimmungen für Berlin können unter dem Stichwort “Drogensucht” (sic!) auf der Homepage der Haupstadt nachgelesen werden.

http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=237055775&size=sEine kleine Diskussion um Sinn und Unsinn (oder Gefahr) des Rauchverbot, gab es bereits auf diesem Blog (1,2,3). Da das Verbot nun durchgesetzt ist, macht es wahrscheinlich wenig Sinn diese nochmals aufzuwärmen. Erwähnenswert dagegen ist aber wieviel antiliberales Potential im Nichtraucherlager* vorhandenzusein scheint. Antibürokratieteam berichtet beispielsweise von einem “engagierten” Nichtraucherverein, dem es nicht reicht, dass das Ordnungsamt oder wer auch immer hinter den bösen Rauchern her ist, sondern der Staatsmacht noch zur Seite stehen wollen und zwar mit modernsten Methoden: per Onlineformular können Tabaksünder gemeldet werden, den strafrechtlichen Rest erledigt dann Pro Rauchfrei…der mehrfach deutlich betonte Ausschluss von Einzelpersonen scheint auf eine rege Nachfrage nach einem solchen Dienst hinzuweisen.

* Dieses Potential ist natürlich nicht Nichtraucher-exklusiv. Ich glaube jedoch, dass eine Regelung mit getrennten Räumen für viele Raucher akzeptabel gewesen wäre, was für viele Nichtraucher nicht zur Diskusson stand.

No Copy, No Fun…

Der Massenbetrug der Kulturindustrie hat ein Ende:

Der Kurzfilm.

Die Buchversion.

Wer nervt, darf einkaufen…

Werbung ist dazu da, ein Produkt, oder eine ganze Produktpalette an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Das gerade in Deutschland dabei gerne ins Klo gegriffen wird und die altbekannte braune Scheiße neu aufgewärmt, sollte spätestens seit der grandiosen “Du bist Deutschland” Kampa bekannt sein. Der werte Kollege Nichtidentisches beschäftigt sich in seinem neuesten Beitrag mit der Frage, ob die aktuelle Media Markt Werbung mit dem von mir hoch geschätzten Olli Dittrich nicht die “sexistische Wut, wie sie unselbstständige Männer hegen, die etwa die Autonomie eines ungewickelten Babys besitzen” eine bestimmte Käuferschicht inspirieren soll, “die in den aufs gefährlichste zusammengekniffenen Augen die eigene Mordlust” wiederfindet und zugleich an die Anstrengung erinnert, “die ihre künstliche Wut als Zeichen der Verdrängung sie kostet.” Holla, die Waldfee, könnt man meinen, aber Nichtidentisches hat mal wieder den Nagel uff’m Kopp getroffen. (Continued)